Rückblick
Fünf neue Ministranten für Inchenhofen
Mit großer Freude durfte Dekan Stefan Gast fünf neue Ministranten in die Ministrantenschar der Pfarrei Sankt Leonhard in Inchenhofen aufnehmen. Beim feierlichen Gottesdienst predigte Dekan Gast mit den Anfangsworten „Schön, dass ihr da seid“ und bezog sich auf das Evangelium. Diese Botschaft galt besonders auch den neuen Ministranten und den Gottesdienstbesuchern. Als Zeichen der Aufnahme erhielt jeder Neuling von ihm eine Ministrantenplakette. Gleichzeitig wurden drei Ministrantinnen verabschiedet. „Wir wünschen unseren neuen Ministranten viel Freude und Gottes Segen für ihren Dienst und sagen den verabschiedeten Ministrantinnen ein herzliches Vergelt`s Gott!“, so Dekan Gast.Seniorenausflug der Pfarreiengemeinschaft Inchenhofen
Die Senioren der Pfarreiengemeinschaft Inchenhofen unternahmen gemeinsam mit Dekan Stefan Gast einen Ausflug. Zuerst feierten die 44 Ausflügler in der Winterkirche des Klosters Ettal die heilige Messe. Im Anschluss daran stärkten sich alle beim Mittagessen im Klostergasthof. Danach fand eine interessante Führung durch die Basilika statt. Die Fahrt führte anschließend weiter nach Österreich, vorbei am Plansee sowie an Vils und Füssen, bis nach Rieden am Forggensee. Dort ließen die Teilnehmer den schönen Ausflug bei Kaffee und Kuchen gemütlich ausklingen.Fronleichnam in Inchenhofen
Nach dem Hochamt in der Wallfahrtskirche Sankt Leonhard in Inchenhofen zogen zahlreiche Gläubige in einer Prozession singend und betend durch die Straßen. An den vier Außenaltären wurde jeweils ein Abschnitt aus dem Evangelium und die Fürbitten von Dekan Stefan Gast vorgelesen und der eucharistische Segen mit der Monstranz erteilt. Auf dem Weg wurden von Hans Schweizer Gebete und Gedanken vorgetragen. Doris Stadler und der Leonhards-Chor haben die Prozession gesanglich umrahmt. Die vier wunderschönen und farbenfrohen Blumenteppiche wurden vom Katholischen Frauenbund, Heimatverein, Gartenbauverein und den Ministranten gestaltet. Am Altar der Familie Lohner haben die Enkelkinder einen zusätzlichen Blumenteppich geschmückt.Vierter Vortrag Ländliches Seminar: Du hast das Wort – Wie kann ich über den Glauben sprechen
Pfarrer Reinfried Rimmel von der Abteilung Evangelisierung der Diözese Augsburg sprach am letzten Vortragsabend des Ländlichen Seminars in Inchenhofen zum Thema „Du hast das Wort – Wie kann ich über den Glauben sprechen?“.Mit einem humorvollen Vergleich lenkte er den Blick auf die Gesichter der Menschen nach dem Gottesdienst. Obwohl dort die frohe Botschaft verkündet worden war, wirkte die Stimmung oft verhalten. Ganz anders hingegen die Begeisterung von Fußballfans nach einem gewonnenen Spiel: strahlende Gesichter, leuchtende Augen, ansteckende Freude. „So sollten die Menschen aus den Kirchen kommen, mit der Gewissheit, dass Gott uns liebt und uns viele unterschiedliche Talente gegeben hat. Das macht uns zu Mitarbeitern Gottes, jeder kann sich für andere einsetzen.“, so der Referent.
In vielen Gemeinden erleben wir, dass einige wenige „vorne machen“, während die Mehrheit nur konsumiert. Wenn die Predigt zu lange dauert, der Organist schlecht spielt, der Chor falsch singt, dann trete ich aus, weil der „Service“ schlecht ist. Ein Weg aus dieser Haltung führt über ein neues Verständnis der Taufe: Getauft sein heißt, selbst Verantwortung zu übernehmen und mitzuwirken. Oder, um mit Ignatius zu sprechen: so handeln, als hinge alles von uns ab – im Vertrauen darauf, dass letztlich Gott handelt. Denn die frohe Botschaft will nicht unterhalten, sondern Menschen zusammenführen, verwandeln und aufrichten. „Lassen Sie uns wieder mehr über den Glauben sprechen und danach handeln.“, so der Appell des Redners abschließend.
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hans Schweizer bedankte sich bei Pfarrer Reinfried Rimmel für den kurzweiligen Vortrag. Ebenfalls sagte er allen Pfarrgemeinderatsmitgliedern ein herzliches Vergelt`s Gott für die tatkräftige Mithilfe der erfolgreichen Vortragsreihe.
Dritter Vortrag Ländliches Seminar: Bestattungskultur im Wandel – Diamant, Baum oder vielleicht doch ein Grab?
Die Referentin Prof. Dr. Gerda Riedl aus der Diözese Augsburg wurde zum dritten Vortragsabend des Ländlichen Seminars von Pfarrgemeinderatsvorsitzendem Hans Schweizer herzlich willkommen geheißen. Dass das Thema „Bestattungskultur im Wandel – Diamant, Baum oder vielleicht doch ein Grab?“ sehr aktuell ist, zeigte das große Interesse der Zuhörer.„Wenn ein naher Angehöriger stirbt, ist das für die Hinterbliebenen einfach nur traurig. Gleichzeitig sind viele Dinge zu organisieren – vorweg die Bestattung. Und hier gibt es immer mehr verschiedene Möglichkeiten. Die Frage ist nur, ob all diese neuen Möglichkeiten auch wirklich katholisch sind? Helfen sie den Angehörigen überhaupt in ihrer Trauer? Ein wesentlicher Aspekt der katholischen Begräbnisfeier, die Hoffnung auf Auferstehung, gerät dabei nicht selten in Vergessenheit.“, so die Referentin. „Alle Beisetzungsformen, welche die Erinnerung an den Verstorbenen auslöschen oder seine personale Einheit auflösen, stehen in erheblicher Spannung zu unserem Glauben. Das heißt anonyme Bestattung, Verstreuung der Asche, Herstellung synthetischer Diamanten aus der Asche des Verstorbenen, Aufteilung der Asche des Verstorbenen u.a. sind mit dem, was wir bei einem kirchlichen Begräbnis feiern, unvereinbar.“, so Prof. Dr. Riedl.
Thematisiert wurden sowohl historische und ökologische Fragestellungen als auch die wachsende Individualisierung von Bestattungen, die Rolle der Trauerpastoral und die Bedeutung von Friedhöfen als soziale und kulturelle Räume. Besonders hervorgehoben wurde, dass bei aller Vielfalt moderner Bestattungsformen die Würde der verstorbenen Person sowie Glaube und Erinnerung zentrale Bezugspunkte bleiben müssen. „Tote würdig zu bestatten ist seit jeher ein Werk der Barmherzigkeit.,“ unterstrich Prof. Dr. Riedl.


















