Katholische Pfarrgemeinde St. Leonhard Inchenhofen

Rückblick

Fünf Jahressaiten gestalten Maiandacht

FotoMit den Instrumenten Zither, Hackbrett, Gitarre, Akkordeon und Flöte gestaltete die Musikgruppe "Fünf Jahressaiten" in der Wallfahrtskirche Sankt Leonhard in Inchenhofen eine besondere Maiandacht mit ruhigen Weisen.
Die Liedtexte und Musikstücke wurden passend zum Marienmonat ausgesucht.
Zu den Fünf Jahressaiten gehören: Martina Katzenschwanz, Gaby Märdauer, Barbara Schnur, Andrea Asam und Doris Stadler.

Sternwallfahrt mit fetziger Musik und Cocktails

FotoAm 12.05.2012 fand bereits zum vierten Mal in Inchenhofen die Jugendsternwallfahrt statt. Gottesdienstbesucher aus Igenhausen, Hollenbach, Sainbach und Aichach machten sich teilweise zu Fuß oder mit dem Auto, wegen der schlechten Witterung, auf den Weg in die Wallfahrtskirche Sankt Leonhard. Zum Thema "Leben?!" konnten sich die zahlreichen Besucher wieder auf einen besonderen Gottesdienst freuen. Dekan Stefan Gast hieß die Gottesdienstbesucher herzlich willkommen. "Es gibt keine kompakte Definition zum Thema "Leben". Wenn man in einem Lexikon nachschlägt findet man oft verschiedenste Ausführungen dazu, doch keine konkreten Richtlinien, so der Regionaljugendseelsorger Pater Christoph Lentz SAC aus Augsburg. In einem Dialog zeigten zwei Firmlinge auf, dass der ganz normale Alltag oft ein Schönheitswettbewerb oder Routine sein kann. "7:00 Uhr: Der Wecker klingelt! Das Leben ist unmenschlich! 13:30 Uhr: Meine Schwester betritt mein Zimmer. Das Leben kann sehr wechselhaft sein!" so die Vorleser. "Eines der bekanntesten Lieder zum Gottesdienstthema greift auch die Popband "Unheilig" mit dem Titel "Geboren um zu Leben" auf. Es gibt vieles, mit denen man den Titeltext ergänzen kann. Beispiele sind: Geboren um zu lieben, zu helfen, einander beizustehen, respektieren und so weiter.", so Lentz in seiner überzeugenden Predigt. "Leben ist zeichnen ohne Radiergummi, das was auf ein Blatt Papier gezeichnet ist, kann man nicht mehr ändern - schöne und schmerzhafte Dinge oder wo ich Fehler gemacht habe.", so Lentz weiter. Mit verschiedensten Impulsen wie: Was trägt mich im Leben? Wie sieht meine konkrete Lebensplanung aus? lud Lentz zum kurzen Nachdenken ein. Den Gottesdienst zelebrierten Dekan Stefan Gast, Regionaljugendseelsorger Pater Christoph Lentz SAC und Kaplan Joji John. Den Gottesdienst hatten die beiden Band- und Chorverantwortlichen Michael und Barbara Schnur mit Pfarrhelferin Selma Wurzer und den Firmlingen der Pfarreiengemeinschaft organisiert. Einen großen Schlussapplaus gab es für die Paradise Band, die die Messfeier mit Pep und Power umrahmte. Seit Wochen hatten sich die Kinder und Jugendlichen auf diesen Auftritt vorbereitet. Mit von der Partie war auch der Kinderchor "Die wilden Kirchenmäuse", die ebenfalls hervorragend mit rund 20 Sängern bei den einzelnen Liedern mitwirkten. Anschließend gab es im Pfarrsaal noch eine Abschlussparty mit Imbiss und dem fruchtigen Paradise-Cocktail.

Inchenhofener pilgern nach Maria Beinberg

FotoBereits zur Tradition ist in Inchenhofen die alljährliche Fußwallfahrt nach Maria Beinberg geworden. Trotz Regenwetter machten sich heuer rund 30 Gläubige zusammen mit Dekan Stefan Gast betend auf den Weg. In Maria Beinberg angekommen wurden die Wallfahrer herzlich von Wallfahrtspater Jörg Thiemann begrüßt. Nach dem Gottesdienst stärkten sich alle bei einer gemeinsamen Brotzeit.

Muttertagsfrühstück im Kinderhaus

FotoDie Kinder des Inchenhofener Kinderhauses Sankt Leonhard hießen ihre Mütter im Kinderhaus mit Liedern und einem Gedicht herzlich willkommen. Die Vorschulkinder gaben unter der Leitung des Flötenlehrers Herrn Dieter Zymara, ein kleines Flötenkonzert. Die Mütter erhielten anschließend als Geschenk ein selbstgebasteltes Buch von ihren Sprößlingen. Danach wurden alle zu einem ausgiebigen Frühstück bei schönstem Wetter im Haus und Garten eingeladen.

Inchenhofener Vorschulkinder absolvieren Würzbuger Trainingsprogramm

FotoFrei nach dem Motto: "Hören, Lauschen, Lernen" haben die Vorschulkinder des Kinderhauses Sankt Leonhard ihr Würzburger Trainingsprogramm beendet. Die Kinder haben sich in den letzten Wochen mit Geräuschen, Reimen, Silben und Lauten beschäftigt und sich so auf die Schule vorbereitet. Zum Abschluss dieses Trainings erhielt jedes Kind eine Urkunde und ein Eis zur Belohnung.

Katholischer Frauenbund für Brandfall gewappnet

FotoDer Katholische Frauenbund hat bei der Freiwilligen Feuerwehr einen Abendkurs zur Brandbekämpfung absolviert. Im Theorieteil erläuterte Kommandant Richard Hartmann den Frauen aufschlussreich die verschiedenen Brandgefahren und die richtige Löschung. Nach einer Fahrt im Feuerwehrauto wurde der Praxisteil durchgeführt. Die Frauen mussten selbst Hand anpacken und in richtiger Feuerwehrmontur mit einem Feuerlöscher einen inzinierten Brand löschen. Den Praxisteil führte Richard Hartmann mit Vorstand Thomas Heilgemeir, Manfred Walch, Andreas Bergmair und Hubert Posch durch.

Organistin feiert 25jähriges Dienstjubiläum

FotoBereits seit 25 Jahren übernimmt Resi Hundseder Organistendienste in der Wallfahrtskirche Sankt Leonhard in Inchenhofen. Auch wenn sie seit einigen Jahren nicht mehr in Inchenhofen wohnt, kommt sie trotzdem zu den Vorabendmessen und zu verschiedenen Gottesdiensten an Fest- und Wallfahrtstagen um die Orgel in ihrer Heimat zu spielen. Zu diesem Jubiläum überreichte Dekan Stefan Gast Frau Hundseder Blumen.

Heiliges Grab

FotoAuch heuer haben wieder fleißige Männer der Pfarrei Sankt Leonhard in Inchenhofen das heilige Grab aufgebaut. Viele Gläubige nutzten diese Gelegenheit am Karfreitag nach der Liturgie zur Anbetung. Aufgestellt wurde es von Leonhard Lohner sen., Alois Dunau, Josef Hundseder, Anton Walch, Leonhard Ostermayr, sowie von Bernhard Kaltenstadler sen. und jun..

Jugendkreuzweg in Inchenhofen

FotoZum Thema "Kreuz(wege) unseres Alltags" fand in der Wallfahrtskirche Sankt Leonhard in Inchenhofen ein moderner Jugendkreuzweg statt. Insgesamt 24 junge Erwachsene aus der Pfarrei haben diesen Kreuzweg mit gestaltet. Schon seit mehreren Monaten haben sich die Jugendlichen der Band "Chain-Breakers" musikalisch und textlich intensiv auf die Andacht vorbereitet, und auch die gesamte Organisation des Kreuzwegs übernommen.
Jede der sieben Sängerinnen glänzte durch ausgezeichnete Soloeinlagen. Ergreifend war die elfte Station der Kreuzigung Jesu, als Jesus musikalisch durch Hammerschläge an das Kreuz genagelt wurde. Zwischen den Liedern stimmten nachdenkliche Text auf die bevorstehende Passion ein.

Firmlinge stellen sich vor

FotoIn der Pfarrei Sankt Leonhard in Inchenhofen haben sich die Jugendlichen vorgestellt, denen im Juni das Sakrament der Firmung in Hollenbach gespendet wird. Bei der Vorstellungsrunde gaben die Firmlinge an, mit was sie ihr Lebenshaus füllen wollen, unter anderem nannten sie Glaube, Fairness, Familie und Freunde. Dekan Stefan Gast gestaltete zusammen mit den Jugendlichen den Gottesdienst und gab ihnen mit auf den Weg, dass Gott zu jedem einzelnen Menschen Ja gesagt hat.

Kirchenchöre singen gemeinsam

FotoZum wiederholten Male trafen sich Kirchenchöre aus dem ganzen Dekanat Aichach um gemeinsam einen Gottesdienst zu umrahmen. Die hl. Messe fand dieses Mal vergangenen Samstagabend in der Wallfahrtskirche St. Leonhard in Inchenhofen statt. Die rund 70 Sänger und Sängerinnen gaben unter anderem Ausschnitte aus der Messe von Richard Terry zum Besten. Bereits vorab wurde in den einzelnen Kirchenchören fleißig geprobt, bevor zwei gemeinsame Proben stattfanden. Geleitet und dirigiert wurde der Chor von Alois Kammerl, Kirchenmusiker und Chorleiter aus Aichach. In dieser kurzen gemeinsamen Probezeit gelang dem Ensemble eine überzeugende Darbietung. Die Sänger konnten sowohl die deutschen Liedtexte verständlich artikulieren, wie auch den unterschiedlichen musikalischen Arten der einzelnen Stücke gerecht werden. Auch wechselten sich zum Beispiel bei dem Lied „Sonne der Gerechtigkeit“ die Gläubigen und der Chor beim Singen ab, sodass die Messbesucher durchaus musikalisch mit eingebunden wurden. Gläubige kamen aus dem ganzen Dekanat in die Wallfahrtskirche um den Gottesdienst mitzufeiern. Passend zum Kirchenmusikabend wurden zum Beispiel Fürbitten für verstorbene Kirchenchormitglieder vorgetragen. Zelebrant Dekan Stefan Gast war sichtlich erfreut, dass sich einige Chöre zum gemeinsamen Singen eingefunden haben und war begeistert von dem harmonischen und festlichen Gesang, der mit der Orgel begleitet wurde.
Foto/Text: Sandra Schweizer

Aschenkreuzauflegung im Kinderhaus

FotoDekan Stefan Gast erklärte am Aschermittwoch den Kindern des Inchenhofener Kinderhauses Sankt Leonhard die Auflegung des Aschenkreuzes. Alle Kinder waren sichtlich gespannt und hörten genau zu. Anschließend wurde jedem Kind mit den Worten "Kehre um und glaube an das Evangelium" das Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet.

Glaube passt in unsere moderne Gesellschaft

FotoAuch beim letzten Vortragsabend des diesjährigen ländlichen Seminars konnte sich der Vorsitzende des Inchenhofener Pfarrgemeinderats Hans Schweizer, über zahlreiche Besucher freuen. Insgesamt waren an den vier Abenden über 500 Besucher gezählt worden. Schweizer war besonders erfreut, dass auch viele auswärtige Besucher an den Abenden teilnahmen. Als letzten Referent der Vortragsreihe konnte Klinikseelsorger, Religionslehrer und Buchautor Josef Epp aus Bad Grönenbach zum Thema „Passt mein Leben in die moderne Gesellschaft?“ begrüßt werden. „Glaube hat noch nie in eine Gesellschaft gepasst. Mittlerweile sei es die dritte Generation, die sich immer mehr von der Kirche verabschiede.“, so Epp am Anfang. „Wir leben mittlerweile in einer freizügigen, technischen und total beschleunigten Gesellschaft. Es muss die modernste Technik her, das Aussehen von jedem einzelnen ist wichtig, Menschen werden von den Massenmedien manipuliert, Menschenleben können mit einem Knopfdruck abgeschaffen werden, Schüler müssen das Abitur innerhalb von acht Schuljahren absolvieren, neun Jahre sind zu lang und mit einem einzigen Mausklick kann man problemlos in Rio de Janairo einkaufen. Menschen sind süchtig nach Anerkennung, immer allen alles recht zu machen und alle Erwartungen zu erfüllen.“ so der überzeugende Referent. „Woher soll ich meine Kräfte nehmen? Wo bin ich daheim? Kommunizieren wir Menschen noch richtig miteinander? Wo sind meine Wurzeln? Wo bin ich zuhause?“, mit diesen Fragen regte der Klinikseelsorger zum Nachdenken an. „Ein intaktes Leben kann durch ein Röntgenbild, Verlust des Arbeitsplatzes oder einen schweren Unfall schnell zerstört werden. In diesen Situationen ist uns der Glaube eine Stütze.“, so der Buchautor. Gerade auch im Religionsunterricht erfahre er immer wieder, wie sehr sich Jugendliche nach dem Sinn des Lebens sehnen. In Panoramaflügen durch verschiedenste Bibelstellen erläuterte der Referent anschaulich, dass viele Antworten auf die oben gestellten Fragen dort zu finden seien, wie zum Beispiel die biblische Geschichte von Bartholomäus. „Die zehn Gebote unseres Glaubens sind Wegweiser und zeigen uns Grenzen auf. In der Bibel erfahren wir die Nähe Gottes und einen tragenden Grund. Gott hat zu jedem einzelnen Menschen ja gesagt.“, so der Buchautor. „Menschen suchen nach Sinn und Halt im Leben. Monatelang waren deshalb Bücher wie „Ich bin dann mal weg“ von Harpe Kerkeling oder „In der Mitte des Lebens“ von Margot Kässmann an der Spitze der Bestsellerlisten zu finden. Bücher von Anselm Grün werden millionenfach aufgelegt.“, so Epp. „Gerade wenn uns Sinnesfragen nicht loslassen, sollen wir uns vom Glauben beschenken lassen. Sterbende Fallen in die Hand Gottes. Unser Glaube ist das Ja zu einem tragenden Lebensziel“, so der herausragende Referent zum Abschluss.

Rituale als Stütze im Leben

FotoDer dritte Vortragsabend des ländlichen Seminars 2012 fand unter dem Leitwort „Unser Leben gut in Form halten“ (Rituale als Stütze im Leben einer Familie) mit Pastoralreferentin Maria-Anna Immerz aus Augsburg statt. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hans Schweizer begrüßte die Referentin und die 120 Zuhörer herzlich und stimmte mit einem nachdenklichen Text in den Abend ein. „Rituale brauchen keine Erklärung, Rituale sprechen für sich“, mit diesen Anfangsworten stieg die Referentin in den Vortrag ein. Mit drei unterschiedlichen Bildern, unter anderem mit dem Bild „Narr vor dem Spiegel“ von Sieger Köder wurde den Zuhörern anschaulich gezeigt, dass sich in jedem von uns oft zwei Fassetten verbergen, eine sichtbare und eine unsichtbare für die Mitmenschen. „Rituale sind keine Heilmittel für Krankheit oder Schicksale, sehr wohl aber Stütze und seelische Entlastung“, so die freisprechende Referentin. Gerade wenn Krankheiten, wie Burnout in ein Leben treten ist es immer wieder hilfreich, sich im Alltag wieder zu finden und sich daran festhalten zu können“, so Immerz. „Eltern haben morgens ihren Ritus, wie sie die Kinder wecken, Pausenbrote zubereiten und die Kinder zur Schule bringen. Jogger oder Sportler lassen teilweise auch ganz bewusst das Handy zuhause, um im Sport vom Alltag abzuschalten oder die Natur zu genießen. Rituale brauchen keine Besprechung.“, so die überzeugende Referentin weiter. Anhand eines Jahreskalenders konnten die interessierten Zuhörer Tage markieren lassen, an denen sie glaubten, dass jeder dieselbe Handlung durchführt. Tage wie zum Beispiel Ostern, Weihnachten und Muttertag wurden markiert. Es stellte sich aber schnell heraus, dass jede Familie einen anderen Ablauf an den eingetragenen Tagen hat. Der Weihnachtstag wurde als einziger Tag festgehalten, an denen die Familien meist die gleichen Rituale pflegen, wie zum Beispiel gemeinsam in die Christmette gehen, Bescherung und ein gemeinsames Abendessen. „Rituale stützen auch die Tradition“, so Immerz. Die Referentin teilte das Ritual in diese drei Dimensionen ein, psychologische Stärkung, soziale Funktion und spirituelle Dimension. Anhand des Ablaufes bei einer Beerdigung erläuterte die beeindruckende Referentin die Dimensionen. An Gegenständen wie Brotkorb, den Rosenkranz oder ein Herz zeigte die Pastoralreferentin auf, dass gemeinsame Rituale gepflegt werden müssen. Dekan Stefan Gast rundete den Abend mit einem passenden Witz und einem Schlussgebet ab.

Mitmenschen wieder mehr annehmen und wertschätzen

FotoUnter dem Motto „Was ist mir der andere Wert? – Hinschauen statt wegschauen“ stand der zweite Vortrag des Ländlichen Seminars 2012. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hans Schweizer begrüßte den Referenten und Landvolkpfarrer Rainer Remmele und stimmte mit nachdenklichen Worten in den Abend ein. „Ohne Zivilcourage sieht unsere Gesellschaft arm aus. Freiwillige und mutige Menschen sind selten, die sich spontan, direkt und aktiv für die Mitmenschen einsetzen.“, so Schweizer. Remmele zeigte im vollbesetzten Voglbräusaal auf, dass viele Dinge selbstverständlich geworden sind in unserer Gesellschaft und auch kleine und unscheinbare Dinge eine Bedeutung haben sollten. Mit Denkanstößen „Wie möchte ich in 20 Jahren angesehen werden? Wie will ich von anderen angenommen und wertgeschätzt werden? Kann man Liebe und Achtsamkeit bezahlen?“ bereicherte der Referent die Zuhörer. „In jedem Gesicht des anderen sehe man auch das Abbild Gottes. Oft wird die Kirche im Dorf als Hintergrundbild für Gruppenfotos, als finanzieller Aspekt für Touristen und als Kunstgegenstand gesehen, aber nicht mehr als Kirche für Gemeinschaft und Glauben“, so Remmele weiter. Im beeindruckenden Vortrag führte er fort: „Haben wir ein Herz füreinander, für die Ängste der Alten und der Jungen? Reformen dieser Welt müssen wieder Herzensangelegenheiten werden! Das Herz einander zuwenden, das ist Wertschätzung. Wenn mein Herz am Menschen hängt, werde ich ihn nicht ausliefern. Wenn mein Herz für den Menschen schlägt, werde ich anderen helfen, weil ich mir auch wünsche, dass man mir hilft. Was ist mir der andere wert? Auch der andere ist Gottes geliebtes Kind!“ Er wies darauf hin, dass keiner so arm sei um kostbares wie Liebe, Zuneigung und Aufmerksam weitergeben zu können und keiner so reich sei, dass er es nicht annehmen könnte. Auch erwähnte er positiv die zahlreichen Feuerwehrkräfte, die sich bei den Einsätzen für Menschenleben einsetzen, ohne die Menschen persönlich zu kennen. „Die zur rechten Zeit in Familienbeziehungen investiert haben werden die Gewinner sein.“ so der Referent weiter. „Miteinander gestalten wir eine Zukunft, weil wir es gemeinsam in der Hand haben mit Gottes Namen eine bessere Zukunft zu gestalten.“, so der Referent zum Abschluss. Dekan Stefan Gast rundete den informativen Abend mit einem Gebet ab.

Pfarr- und Marktgemeindebücherei Inchenhofen feierte am 22.01.2012 das 20-jährige Bestehen

FotoBereits im Jahre 1992 wurde in Inchenhofen die Pfarr- und Marktgemeindebücherei im früheren Kloster der Franziskanerinnen und einstigen Brauereigebäude der Zisterzienser eingerichtet. Bei der diesjährigen Bücher- und Medienausstellung im Pfarrsaal wurde das 20-jährige Bestehen mitgefeiert. Nach den Grußworten der Teamleiterin Monika Schoder bedankte sich Bürgermeister Karl Metzger für den Einsatz der ehrenamtlichen Mitarbeiter, die die Materie kennen und wertvolle Ratschläge an den Ausleiher weitervermitteln. Menschen sind wie Denker und Dichter, daher auf die Bücher angewiesen, so Metzger. Er überreichte dem Team für stolze 20 Jahre als Anerkennung eine Schreibtischuhr und ein Buch über Pilgerwege. Dekan Stefan Gast ergriff anschließend das Wort und bedankte sich ebenfalls bei den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die jede Menge Zeit für die Bücherei investieren. Gerade in der Zeit der modernen Technik ist es etwas besonderes, dass viele Menschen noch Bücher lesen. Auf die vergangenen zwanzig Jahre darf man mit Dank zurückblicken, aber auch in die Zukunft schauen, was in der Medienwelt noch passieren wird. Er wünschte der Bücherei weiterhin viele Besucher, die Bücher ausleihen und so ihren Horizont erweitern, so Dekan Gast. Die Teamleitung überreichte Frau Walburga Oberndorfer, die den Grundstock für die Pfarr- und Marktgemeindebücherei gelegt hat und jahrelang die Leitung übernommen hatte, für ihr Wirken Blumen. Ebenfalls schon seit zwanzig Jahren ist Frau Gabriele Ostermayr in der Bücherei ehrenamtlich dabei und als Anerkennung und Dank wurde ihr ebenfalls eine Orchidee überreicht. Derzeit sind zehn ehrenamtliche Mitarbeiterinnen im Einsatz. Die Pfarr- und Marktgemeindebücherei hat mittlerweile einen Bestand von 6.000 Medien. Die Mitgliederzahl ist auf 470 Personen gestiegen. Ein besonderer Renner ist die Familienmitgliedskarte. Regelmäßig besuchen Schulkassen und auch die Kinder des Kinderhauses die Einrichtung. Zu den neu vorgestellten Medien zählen zahlreiche Romane, Sach-, Kinder- und Jugendbücher, Ratgeber, Biografien und aktuelle DVD`s. Diese können ab sofort ausgeliehen werden. Jeweils Dienstag- und Freitagnachmittag ist die Bücherei im Haus Sankt Leonhard von 16.30-18.00 Uhr geöffnet.
Text/Foto: Sandra Schweizer

Eltern brauchen Respekt

FotoDer erste Vortragsabend im Rahmen des Ländlichen Seminars 2012 der Pfarrei St. Leonhard in Inchenhofen stand unter dem Motto „Wie viel Mama (Papa) braucht ein Kind? – Eltern zwischen Familie und Beruf und was ist mit Oma und Opa?“. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hans Schweizer begrüßte den Landvolkreferenten Roman Aigner und die rund 120 Zuhörer. Der Referent zeigte auf, dass es für Paare in dieser Zeit schwierig ist, sich für eine Familie zu entscheiden. „Frauen wollen eine gute Mutter sein, aber auch die Karriere nicht hinten lassen“, so Aigner. Sehr oft können es sich Eltern nicht leisten, dass sie in Elternzeit gehen und sind auf Fremdbetreuung angewiesen.
Statistiken zeigen immer wieder auf, dass der Einfluss in der Familie stärker und intensiver ist als in der Fremdbetreuung. „Generell ist Fremdbetreuung nicht schlecht. Außerfamiliäre Betreuung sollte stufenweise passieren“, so Aigner. Oft sei in den Medien auch die Rede von „Prime-Time-Mamas“, „Qualitätsmamas“ oder „überbehütende Mamas“. „Mütter sollten sich nicht überfordert fühlen. Es ist wichtig, dass die Eltern selbst entscheiden, was die richtige Erziehung ihrer Kinder ist“, so Aigner. Gerade in anderen europäischen Ländern wie Italien oder Spanien haben die Mütter in der Gesellschaft eine viel höhere Wertschätzung. Eltern bräuchten wieder viel mehr Respekt in unserer Gesellschaft, so der Referent. Opas und Omas sollten Verständnis für die jungen Familien aufbringen. Sie können Ratschläge gerne mit einbringen aber die Entscheidungen der Eltern akzeptieren.
Die Zuhörer konnten sich verschiedene Tipps und Empfehlungen mit nach Hause nehmen: Mit dem Partner verhandeln: gemeinsam Entscheidungen treffen; sich von der eigenen Vorstellung einer schönen Kindheit leiten lassen; ehrlicher Blick auf die Anforderung des Kindes. Zum Abschluss des interessanten Vortrages entließ der Referent die Zuhörer mit seinem Rezeptvorschlag zur Erziehung: Am Anfang nehme man viel Liebe und Zeit, vermische dies mit viel Gelassenheit und Spontanität. Dazu gebe man die doppelte Menge Geduld und einen Schuss Humor. Und zum Schluss gebe man ein paar gute Rituale und eine Prise Verrücktheit dazu. Dabei verlasse man sich auf den eigenen Geschmack und nicht auf das, was im Kochbuch steht.

Neues Spielgerät für Kinderhaus

FotoDie Firma Erdarbeiten Knauer GmbH aus Sainbach spendete dem Kinderhaus Sankt Leonhard in Inchenhofen ein neues Klettergerüst im Wert von 1.500 Euro. Dekan Stefan Gast bedankte sich herzlich für die großzügige Spende. Auf dem Foto ist Familie Knauer zu sehen.

Ehrung beim Leonhardikomitee Inchenhofen

FotoDas Leonhardikomitee Inchenhofen hat Herrn Leonhard Lohner zum Ehrenmitglied ernannt. Vorsitzender Hans Schweizer würdigte in seiner Ansprache das Wirken von Leonhard Lohner, der bereits seit der Wiedereinführung des Leonhardiritts 1965 als 1. Kassier sehr gewissenhaft beteiligt ist. "Für die unzählig geleisteten ehrenamtlichen Stunden für das Leonhardifest, verdiene er höchste Anerkennung", so Schweizer. Angefangen beim Suchen der 80 Kassiere, Vorverkauf der Eintrittszeichen, über das Organisieren der Musikkapellen und bis hin zu vielen Abrechnungen und Überweisungen, die nach dem Fest folgen ist Lohner viele Stunden beschäftigt. Die Verehrung des heiligen Leonhard ist ihm eine großes Anliegen. So sei es für ihn auch eine Selbstverständlichkeit gewesen, bei den großen Theaterstücken über den heiligen Leonhard "Wenn Glaube Ketten sprengt" mitzuwirken. "Diese Ehrung ist längst überfällig", so Schweizer weiter. Verbunden mit einem herzlichen Wort des Dankes und der Ernennung zum Ehrenmitglied des Leonhardikomitees brachte der Vorsitzende die Hoffnung zum Ausdruck, dass es Lohner noch lange möglich sei, bei der Verehrung des heiligen Leonhard mitzuarbeiten.

Kinderkirche zur Weihnachtsgeschichte

FotoIn der Kinderkirche im Januar 2012 haben sich die Kinder mit der Weihnachtsgeschichte beschäftigt. Knapp 30 Kinder stellten die Szenen von der Geburt Jesus bis zum Besuch der Heiligen Drei Könige mit einer kindgerechten Krippe nach. Die Kinder kamen dann zum Vater-unser-Gebet in die Kirche und feierten den Gottesdienst mit. Vorbereitet und durchgeführt wurde die Kinderkirche von Barbara Schnur, Karin Heinrich, Marianne Menhart und Silvia Thurner.

Rückblick 2011

17 Artikel

Rückblick 2010

29 Artikel

Rückblick 2009

17 Artikel

Rückblick 2008

9 Artikel

Rückblick 2007

38 Artikel

Rückblick 2006

40 Artikel

Rückblick 2005

15 Artikel

Rückblick bis 2005

Fotos: Pfarramt Inchenhofen, Jürgen Zwerger, Sandra Schweizer

zum Anfang