Katholische Pfarrgemeinde St. Leonhard Inchenhofen

Rückblick

Besuch auf bayrischen Bauerhöfen

Die Kinder des Inchenhofener Kinderhauses Sankt Leonhard durften im Rahmen einer Aktion des Amtes für Ernährung, Land- und Forstwirtschaft einige Bauernhöfe in ihrer Umgebung besichtigen (Unser Bild: Hof von Rosa und Werner Triebenbacher aus Sainbach). Die Landwirte gaben sich große Mühe den Kleinen die Arbeit auf einen Milchviehbetrieb kindgerecht zu erklären und vorallem zu zeigen. Die Kinder durften unter anderem Kälber tränken und streicheln, einen Melkroboter begutachten, mit dem Traktor mit fahren und ins Stroh hüpfen. Zum guten Schluss erhielt dann jedes Kind Joghurts und einige andere Präsente von den Molkereien.

Wallfahrt ins Spindeltal

25 Wallfahrer aus Inchenhofen und Umgebung machten sich auf den Weg zur Ruinenkirche im Spindeltal in der Gemeinde Wellheim bei Eichstätt. Bereits um vier Uhr morgens ging es nach dem Pilgersegen durch Dekan Stefan Gast bei Dunkelheit auf dem 50 Kilometer langen Weg. Bei Tagesanbruch mit herrlichen Sonnenaufgang und schönem Wetter ging der Fußmarsch über Pöttmes, Walda, Schönesberg, Bonsal nach Burgheim. Dort wurde eine kurze Rast bei Familie Beßl abgehalten. Dekan Werner Dippel (Dekanat Neuburg/Schrobenhausen) begrüßte dort die Wallfahrer. Beim Vorbeigang an der Burgheimer Kirche „St. Cosmas und Damian“ spendete er ihnen den Segen mit Weihwasser und großem Glockengeläut. Ab Burgheim ging es weiter über die Donauschleuse bei Bertoldsheim nach Rennertshofen. Nach dem Mittagessen folgte der letzte Abschnitt zur Kirche „Unsere liebe Frau vom Spindeltal“. Nach dreizehn Stunden erreichten die Pilger das Ziel. Dort angekommen wurden sie von Pfarrer Otto Maurer vom Schönstatt-Zentrum Canisiushof und Dekan Stefan Gast an der Ruinenkirche herzlich empfangen. Mit den beiden Geistlichen wurde ein Gottesdienst gefeiert. Alle Besucher waren sich einig, dass es eine wunderschöne Gabe Gotte ist, hier dabei sein zu dürfen.

Nachprimiz in Inchenhofen

Viele Gläubige besuchten die Nachprimiz von Neupriester Dr. Robert M. Kröpfl am 06.06.2013 in der Wallfahrtskirche St. Leonhard in Inchenhofen. Am 04. Mai 2013 wurde er von S. Em. Reinhard Kardinal Marx zum Priester geweiht und die erste heilige Messe feierte er am 12.05.2013 in seiner Heimatpfarrei Heilig Kreuz in Gundelsdorf. Pfarrer Dr. Robert M. Kröpfl wählte als Primizspruch „Führe mich, Herr, auf deinen Weg, und ich will wandeln in deiner Wahrheit; mein Herz soll sich freuen, dass es deinen Namen kennt." (Psalm 86,11). Die Abendmesse zelebrierten der Primiziant und Dekan Stefan Gast. Am Ende des Gottesdienstes wurde der Einzelprimizsegen gespendet.

Fronleichnamsprozession in Inchenhofen

"Der Wittelsbacher Himmel meint es gut mit uns", so Pater Alois Mäntele von den Pallottinern in Friedberg, der mit zahlreichen Gläubigen in Inchenhofen das Fronleichnamsfest feierte. Nach dem Hochamt, der vom Kirchenchor feierlich umrahmt wurde, folgte die Prozession im Freien. An den vier Außenaltären wurde jeweils ein Abschnitt aus dem Evangelium, die Fürbitten vorgetragen und der eucharistische Segen mit der Monstranz, dem Allerheiligsten, erteilt. Auf dem Weg wurde abwechselnd gesungen und gebetet.

Kinderhaus St. Leonhard macht bei Knaxiade mit

Die Kinder des Katholischen Kinderhauses Sankt Leonhard haben in den letzten Wochen sehr fleißig geturnt und allerei Sportgeräte ausprobiert. Grund dafür war das Sportprogramm "Knaxiade" der Stadtsparkasse Aichach. Nun wurde die schweißtreibende Arbeit der Kinder mit einer kleinen Siegerehrung belohnt. Die Kinder erhielten eine Medaille und eine Urkunde. Bei der Übergabe war auch die Leiterin der Sparkassenfiliale Carina Christoph anwesend.

Kinder des Kinderhauses St. Leonhard besuchen Dammwildfütterung und Gewächshaus

Die Kinder der Mäusegruppe des Kinderhauses St. Leonhard in Inchenhofen machten sich gemeinsam auf den Weg nach Sainbach. Zuerst wurde dort das Gewächshaus mit Radieschenernte und das Pflanzen von Blumen und Zucchini der Familie Reiner angeschaut. Anschließend durften die Kinder bei Familie Grimm das Dammwild füttern. Zum Abschluss fand ein gemeinsames Picknick statt.

Vatertagsfeier im Kinderhaus

Die Kinder des Inchenhofener Kinderhauses Sankt Leonhard luden ihre stolzen Väter zu einer Vatertagsfeier ins Kinderhaus ein. Begrüßt wurden die Papas mit Liedern und einem Gedicht. Anschließend bekam jeder Vater ein selbstbemaltes Weizenglas oder einen Glaskrug von seinem Sprößling überreicht. Das Wetter spielte mit und so konnten die darauffolgenden Spielen im Freien durchgeführt werden, bevor sich dann alle zu einem gemeinsamen Weißwurst- und Wienerfrühstück begaben.

Großelternnachmittag im Kinderhaus

Die Kinder des Inchenhofener Kinderhauses Sankt Leonhard haben in den letzten Wochen sehr fleißig gebastelt, hergerichtet und gemeinsam Lieder, Verse und Spiele eingeübt. Damit sie den Großeltern beim Besuch im Kinderhaus auch etwas Besonderes darbieten können. Die stolzen Omas und Opas waren sichtlich gerührt von dem Können der Enkel und ließen sich anschließend auch gerne bei Kaffee und Kuchen die Räumlichkeiten und Spielsachen von den Kindern zeigen. Als kleines Andenken erhielt dann noch jedes Großelternpaar ein selbstgestaltetes Geschenk von den Enkelkindern überreicht.

Jugendsternwallfahrt zum Thema „Ich?“

Bereits zum fünften Mal fand in Inchenhofen die Jugendsternwallfahrt mit Jugendgottesdienst, der von Pater Joji John zelebriert wurde statt. Heuer hatten sich die Firmlinge der Pfarreiengemeinschaft, die den Gottesdienst mit Pfarrhelferin Selma Wurzer gestalteten das Thema „Ich?“ ausgesucht. Am Anfang des Gottesdienstes wurde ein Spiegel aufgestellt, in dem sich die Jugendlichen betrachteten: „Meine neuen Schuhe stehen mir aber gut. Man sehen unsere Sonnenbrillen gut aus.“. In seiner modernen und aussagekräftigen Predigt ging Pater Joji John ebenfalls auf das Gottesdienstthema ein: „Apple, Adidas, Bench und Nike – Sag mir deine Marke und ich sage dir, wer du bist. Da die Persönlichkeit in der heutigen Zeit aber immer mehr an Wertgegenständen gemessen wird, hat die Bedeutung von Marken in den letzten Jahren rapide zugenommen. Sie sind Statussymbole und entscheiden darüber, wer „in“ und wer „out“ ist. Für Jugendliche sind Marken oft wichtiger, als der Charakter eines anderen Menschen, da man mit ihrer Hilfe seine eigene Unsicherheit übertünchen und der Sehnsucht nach Anerkennung entgegen kommen kann. Dementsprechend bilden sich viele kleine Cliquen, in der man seine Zugehörigkeit rein äußerlich oft durch entsprechende Marken zeigt und wer keine trägt, ausgegrenzt oder sogar gemobbt wird. Die Frage bleibt: Wer bin ich? Wie viel bin ich wert – auch nach Abzug meiner Stärken? Gott liebt jeden von uns, egal wer er ist. Seine Liebe ist unabhängig von Vorleistungen und Statussymbolen. Unsere Schwachheiten hindern Gott nicht, uns zu lieben und uns zu verändern. Gott hat ungeheuer viel dafür eingesetzt, um uns zu beweisen, wie wertvoll wir ihm sind.“ Musikalisch wurde der Gottesdienst von den wilden Kirchenmäusen und der Paradise Band unter der Leitung von Barbara und Michael Schnur umrahmt. Seit Wochen hatten sich die Kinder und Jugendlichen auf diesen Auftritt vorbereitet. Anschließend wurden im Pfarrsaal die zur Tradition gewordenen Cocktails „Chain-Breakers“ und ein Imbiss angeboten.

Bibfit im Kinderhaus St. Leonhard

Die Vorschulkinder des Kinderhauses St. Leonhard in Inchenhofen durften in den letzten Wochen unter der Leitung von Nicole Sailer und Anneliese Endraß, Mitarbeiterinnen in der Pfarr- und Marktbücherei Inchenhofen, an dem Bibfit Büchereiprojekt teilnehmen. Sie lernten die Bücherei, sowie verschiedene Bücher näher kennen. Abschließend bekam jedes Kind eine Urkunde, den sogenannten Büchereiführerschein.

Siegerehrung bei Würzburger Trainingsprogramm

Die Vorschulkinder des Kinderhauses St. Leonhard in Inchenhofen haben sich in den letzten Wochen und Monaten mit dem Thema "Hören, Lauschen, Lernen" des Würzburger Trainingsprogramms auseinandergesetzt. Die Kinder beschäftigten sich immer wieder mit einzelnen Geräuschen, Silben und Lauten. Diese erfolgreichen Mühen wurde nun mit einer Urkunde und einem Eis belohnt.

Organspende - eine Frage für jedes Alter

Am 03.04.2013 fand zum Thema „Organspende- eine Frage für jedes Alter“ eine Veranstaltung des Inchenhofener Frauenbundes statt. Referentin zu diesem Thema war Liselotte Hartwich, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes der Organstransplantierten und Mutter einer Herz-Lungen transplantierten Tochter. Ihr Engagement resultiert in erster Linie aus der Dankbarkeit für die Organspende, durch die ihrem Kind das Weiterleben ermöglicht wurde. Sehr persönlich war daher der Bericht über das Leben der heute 26-jährigen Tochter von der Erkrankung bis zur Transplantation mit zehn Jahren. Leider nehme die Bereitschaft Organe zu spenden eine besorgniserregende Entwicklung an, so Hartwich. Nach dem Bekanntwerden der Manipulationen von Patientendaten in manchen Transplantationszentren sei die Zahl der Spenden im Vergleich zum Vorjahr um 12,8 Prozent gesunken. Es werde hier von einem Skandal gesprochen, weil sich manche nicht an die Regeln gehalten hätten. Aber keiner spreche von Skandal, wenn jeden Tag mehrere Wartepatienten ihrer Krankheit erlegen. Rund 12.000 Menschen warten allein in Deutschland auf ein neues Transplantat, täglich sterben fünf bis sechs davon, weil lebensrettende Organe wie Herz, Lunge, Leber, Niere oder Bauchspeicheldrüse nicht zur Verfügung stehen. Sinnvoll sei es immer, so Hartwich, einen Organspendeausweis mit sich zu führen. Im Ernstfall würde den Angehörigen somit eine schwere Entscheidung abgenommen. Derzeit haben nur 17 Prozent diesen Ausweis. Oft spielen Angst und Unkenntnis über Fakten zu diesem Thema eine große Rolle. Wenige wissen, dass die Wahrscheinlichkeit ein Organ zu brauchen größer ist als selbst eines zu spenden. In Deutschland ist die Rechtssprechung bezüglich einer Organentnahme eindeutig geregelt. Nach Feststellung des Hirntodes, darunter verstehen Ärzte die irreversibel erloschene Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms kommt der Patient als Organspender in Frage. Es müssen zwei voneinander unabhängige Neurochirurgen hinzugezogen werden, die neben einem tiefen Koma, den Ausfall zentraler Reflexe und dem komplett ausgefallenen selbständigen Atemantrieb feststellen. Durch Beatmung und andere medizinische Hilfen wird die Herz- und Kreislauffunktion künstlich aufrechterhalten. Aus Sicht der katholischen Kirche heißt es in einer Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz, dass die „Bereitschaft zur postmortalen Organspende als Ausdruck der Solidarität und Nächstenliebe“ gesehen wird. Sie sei ein Zeichen der Hilfsbereitschaft, das in besonderer Weise Anerkennung, Hochschätzung und sogar Bewunderung verdiene.

Bewegender Jugendkreuzweg in Inchenhofen

In der Wallfahrtskirche St. Leonhard in Inchenhofen fand am 22.03.2013 ein Jugendkreuzweg zum Thema "Kreuz(weg) unseres Alltags" statt. Hervorragend vorbereitet und durchgeführt wurde die Andacht von der Band "Chain-Breakers", die sich einige Wochen darauf vorbereitet hatten. Insgesamt wirkten 19 Jugendliche bei der Durchführung mit. Musikalisch, gesanglich und textlich bewegte der Kreuzweg die Besucher zutiefst. "Und du breitest deine Arme aus, hälst still und leise all die Schmerzen aus, die jeder Hieb verursacht, der voller Hass durch deine heiligen Hände die Nägel treibt…. Und das alles für jeden Einzelnen von uns", so ein besinnlicher Text. Anhand moderner und anschaulicher Bilder, die von den jungen Erwachsenen selbst fotografiert wurden, stellten sie die einzelnen Stationen auf einer Leinwand dar. Besonders ergreifend war die elfte Station der Kreuzigung Jesus, als dieser musiklisch durch Hammerschläge an das Kreuz genagelt wurde.

„Glauben – Zeugnis für Christus“

Die fünfte Fastenpredigt zum Jahr des Glaubens in der Wallfahrtskirche St. Leonhard in Inchenhofen hielt Kaplan Joji John zum Thema „Glauben – Zeugnis für Christus“. „Der Papst sorgt sich um den immer geringer werdenden Glauben und das mangelnde Glaubenswissen. In diesem Sinne ist es auch für uns als Christen im Jahr des Glaubens eine Gelegenheit, uns Zeit zu nehmen und darüber nach zu denken: Was bedeutet der Glaube in meinem Leben? Wie lebe ich meinen Glauben?“. Weiter führte Joji John aus: „Das Leben der Menschen wird zunehmend zu einem Spielball der Technik: Tests zur Feststellung von Behinderungen bei Ungeborenen, erleichterte Möglichkeiten zum Suizid, die Diagnostik von so genannten Hirntoten, der Organspende-Skandal.“ Unsere Zeit ist stark im Zweifel, stark in der Kritik und stark im Unglauben. Im Glauben sind wir in unserem Land müde geworden. Das Jahr des Glaubens ist eine Chance mit unserem Leben, mit unseren Taten und mit unserem Wort Zeugnis zu geben für Christus, für die Liebe Gottes. „Worauf warten wir? Geben wir doch dieses Zeugnis.“ so der Kaplan.

„Glaube – Göttliche Tugend“

Zum Jahr des Glaubens predigte Dekan Stefan Gast am vierten Fastendonnerstag in der Pfarr- und Wallfahrtskirche. Das Predigtthema lautete: „Glauben – Göttliche Tugend“. „In unserer christlichen Tradition hören wir immer wieder von den drei „Göttlichen Tugenden“: Glaube, Hoffnung und Liebe. Alle drei stecken im tiefsten Inneren eines jeden Menschen, in seinem Herzen“, so der Dekan. „ Alle drei sind Geschenke von Gott und tief in unseren Herzen verankert. Alle drei werden von uns Menschen mehr oder weniger gelebt und in den Alltag umgesetzt oder aber verdrängt und vernachlässigt. Begriffe wie Gesetz, Pflicht und Interesse lösen den Begriff Tugend immer mehr ab. Es kommt auf die gelebte Beziehung des Menschen zu Gott an. Gott glaubt an den Menschen als sein geliebtes Geschöpf! Gott sucht alle möglichen Wege, sich dem Menschen zuzuwenden. Gott gibt dem Menschen immer wieder eine Chance. Dabei erfahren wir: Gott ist da für uns jeden Tag, jede Woche, alle Jahre meines Lebens“, betonte Dekan Gast. Alle Gläubigen sind zum letzten Fastendonnerstag, den 21. März eingeladen. Es predigt Pater Joji John OSH, Kaplan der PG Inchenhofen zum Thema: „Glauben – Zeugnis für Christus“. Ab 18 Uhr ist Beichtgelegenheit bei mehreren Priestern, um 18.30 Uhr ist Rosenkranz und das hl. Amt beginnt um 19 Uhr mit anschließender eucharistischer Prozession und Segen.

„Glauben gelebt und gefeiert“

Am dritten Fastendonnerstag lautete das Predigtthema „Glauben gelebt und gefeiert“. Es predigte Wallfahrtsdirektor Pater Sascha-Philipp Geißler von der Wallfahrtskirche Herrgottsruh in Friedberg. „Es wäre zu wenig, wenn der Glaube nur etwas wäre, was man auswendig lernen, aufsagen und beschreiben kann, wie einen Gegenstand. Zum Glauben gehört Herz und Verstand.“ Weiter führte er aus: „Wie kann der heutige Mensch glauben? So zum Beispiel: Ich werde mir jeden Tag der mich tragenden Gegenwart Gottes bewusst! Ich sorge dafür, dass ich jeden Tag an Gott denke, mit ihm umgehe, dem ich mein Leben verdanke. Ich danke Gott täglich, dass ich zu ihm gehöre und in die Gemeinschaft der Kirche. Ich suche Kontakt und innere Ruhe zu finden im Zusammensein mit Gott – so wie mich das Zusammensein mit einem lieben Freund stärkt. Ich bemühe mich, nicht gleichgültig, sondern gleichmäßig zu leben – gerade jetzt lädt die Fastenzeit sozusagen wie eine Trainingszeit ein, das wieder ganz bewusst zu tun und dabei neu zu werden!“ Pater Geißler ermunterte die Zuhörer auch im Alltag kraftvoll und engagiert zu glauben damit der Glaube auch in schweren Stunden tragfähig ist. „Wenn wir in lebendiger Beziehung zu Gott bleiben, begegnet uns Gott mit seiner Herzlichkeit. Nehmen Sie am gottesdienstlichen Leben der Kirche teil, dort begegnen wir Gottes Wort, dort schenkt er sich uns in Brot und Wein, dort handelt er heilsam an uns Menschen in den Sakramenten. Das ist geheiligte Zeit, kostbar und lebensnotwendig.“

Exkursion ins Aichacher Krankenhaus

Die Vorschulkinder des Inchenhofener Kinderhauses Sankt Leonhard durften das Aichacher Kreiskrankenhaus besuchen. Sie wurden dort von den Krankenschwestern Sabine, Claudia, Waldtraud und Barbara begrüßt und durchs Haus begleitet. Die Kinder erfuhren begeistert unter anderem, wie ein akkubetriebenes Krankenbett funkioniert, welchen Knochen wir im Körper haben und wie ein Operationssaal aussieht. Abschließend bekam dann jedes Kind noch eine Stärkung.

110 Kinder bei den Kinderbibeltagen zum Thema „Talente – Manege frei“

Am vergangenen Wochenende haben sich 110 Kinder der ersten bis zu fünften Klasse zu den Kinderbibeltagen in Inchenhofen, Sainbach und Hollenbach getroffen. Sie standen unter dem Thema „Manege frei – eine christliche Zirkusschule“. Das Vorbereitungsteam unter der Leitung von Barbara Schnur mit elf Mitgliedern der Pfarreiengemeinschaft setzte sich vorab mit diesem Thema auseinander. Bei den Bibeltagen wurde das Gleichnis von den anvertrauten Talenten anschaulich und einprägend in Szene gesetzt und darüber gesprochen. Es wurde meditativ und kreativ gearbeitet, aber auch getobt und gespielt. In der Mittagspause schmeckte das Essen in der Gemeinschaft besonders gut. Nachmittags wurden verschiedene Workshops für die begeisterten Kinder angeboten, in denen sie ihre Talente zum Beispiel in Tanz, Akrobatik, Basteleien, Zauberei oder Trommeln entdecken konnten. Abgerundet wurden die Kinderbibeltage mit einem Familiengottesdienst mit Dekan Stefan Gast und Pater Joji John in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Hollenbach. Auch dort konnten ein paar Kinder ihre Talente noch vorführen. Die Paradise Band und der Kirchenchor „Die wilden Kirchenmäuse“ gestalteten den Gottesdienst mit passenden Liedern und Texten.

„Glauben – mit Herz und Hand“

Am zweiten Fastendonnerstag predigte Caritasdirektor Dr. Andreas Magg in der Wallfahrtskirche St. Leonhard zum Thema „Glauben – mit Herz und Hand“ im heiligen Amt. Unseren Glauben im Hier und Heute zu leben und sichtbar zu machen, das war sein Anliegen. „Der Glaube braucht den ganzen Menschen, nicht nur seine Gedanken oder seine Worte, denn echter ehrlicher Glaube missioniert.“ Weiter zitierte er aus der Enzyklika des Papstes: „Nur meine Bereitschaft, auf den Nächsten zuzugehen, ihm Liebe zu erweisen, macht mich auch fühlsam Gott gegenüber. Nur der Dienst am Nächsten öffnet mir die Augen dafür, was Gott für mich tut und wie er mich liebt.“
Am Ende des feierlichen Gottesdienstes dankte Dekan Stefan Gast aufgrund der zu Ende gehenden Amtszeit des Hl. Vaters Papst Benedikt XVI. für die Zeit mit dem bayerischen Papst für alles was er in der Kirche und in unserem Land ausgesät hat. Er wünschte ihm, dass Gott ihn jetzt in seiner Zeit der Stille und des Gebets begleite. Weiter betete er um einen neuen Papst, der wie der gute Hirte seine Kirche leiten kann. Mit dem feierlichen Te Deum und dem Glockengeläute endete der Gottesdienst genau zum Ende der Amtszeit von Papst Benedikt XVI. Allen Gläubigen wird dieser historische und tief bewegende Augenblick in eindrucksvoller Erinnerung bleiben.

„Glaube schenkt Vertrauen ins Lebens“ - Erster Vortrag zum Jahr des Glaubens in Inchenhofen

Am ersten Fastendonnerstag hielt Pater Jörg Thiemann aus Maria Beinberg zum Thema „Glauben – Hilfe fürs Leben“ im heiligen Amt die Predigt. „Der Glaube ist eine Hilfe für das Leben. Ich darf die Worte des Evangeliums erst nehmen. Ich darf zu Gott mit meinen Bitten kommen und ich darf dieses im festen Vertrauen tun. Gott weiß, was wir brauchen.“, so der Prediger überzeugend weiter. Manchmal geschieht es auf andere Weise, als wir es uns wünschen. Gott schaut nicht einfach so von oben zu, ob wir alles richtig machen, ob wir seine Gebote halten. Gott lebt unser Leben mit. Gott bewahrt die Menschen nicht vor dunklen Zeiten, vor Enttäuschungen. Nicht umsonst ist der Psalm 23 bei vielen Menschen beliebt. „Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen! Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil, denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab, geben mir Zuversicht.“ Immer wieder nahm er auch Bezug auf das Tagesevangelium. Gerade auch die Fastenzeit könne man nutzen um Gott besser kennen zu lernen.“ Durch einen Verzicht könne man spüren, wie weit man die eigenen Kräfte einsetzen kann. „Lassen wir uns durch das Leben führen und leiten. Tun wir das in dem Wissen, dass wir nicht einem blinden Zufall ausgeliefert sind, dass Gott uns nicht unserem Schicksal überlässt, sondern dass Gott mit uns lebt.“, so Pater Thiemann abschließend. Am kommenden Donnerstag wird Caritasdirektor Dr. Andreas Magg zum Thema „Glauben – mit Herz und Hand“ predigen. Das heilige Amt beginnt um 19 Uhr in der Wallfahrtskirche St. Leonhard in Inchenhofen.

Ehrendomherr Stefan Varadi feiert 85. Geburtstag

Ehrendomherr Stefan Varadi durfte am vergangenen Donnerstag seinen 85. Geburtstag feiern. Dekan Stefan Gast überreichte ihm im Namen der ganzen Pfarreiengemeinschaft Inchenhofen einen Blumenstrauß und ein Buchgeschenk. Er bedankte sich bei dieser Gelegenheit auch herzlich beim Jubilar für die Hilfsbereitschaft, immer wieder Gottesdienste zu übernehmen. An seinem Geburtstag zelebrierte Ehrendomherr Varadi das erste heilige Amt in der Fastenzeit als Hauptzelebrant zum Jahr des Glaubens. Es gratulierten ihm auch Pater Jörg Thiemann aus Maria Beinberg und die Ministranten.

Kehre um und glaube an das Evangelium

Mit den Worten "Kehre um und glaube an das Evangelium" zeichnete Dekan Stefan Gast den Gläubigen am Aschermittwoch in der Wallfahrtskirche St. Leonhard und den Kindern im Kinderhaus St. Leonhard in Inchenhofen das Aschenkreuz auf die Stirn. Die Asche stammt vom Verbrennen der Palmzweige des Vorjahres. Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit.

Zauberkünstler im Kinderhaus St. Leonhard

Der Zauberkünstler Tobi van Deisner, bekannt aus der RTL-Sendung "Das Supertalent" stattete dem Katholischen Kinderhaus Sankt Leonhard in Inchenhofen zur Faschingszeit einen Besuch ab. Die Kinder waren mit vollem Eifer dabei, als Tobi seine magischen Hände mit viel Charme und Engagement spielen ließ. Zum Schluss bastelte er noch eine große lustige Luftballonfigur, die die Kinder behalten durften.

Neue Kirchenverwaltung in Inchenhofen

In einem feierlichen Rahmen wurde in Inchenhofen die neue Kirchenverwaltung begrüßt. Nach 18 Jahren wurde Hans Märdauer von Dekan Stefan Gast als Kirchenverwaltungsmitglied verabschiedet. Als Dank und Anerkennung wurde ihm eine Urkunde der Diözese Augsburg und eine Kerze der Wallfahrtskirche überreicht. Neu in die Kirchenverwaltung wurde Stephan Lohner gewählt.

Ministranten feiern Fasching

Am rußigen Freitag haben die Ministranten zusammen Fasching gefeiert. Jede Menge lustige Spiele wie Kartenrutschen, Rippel Tippel, Pantomime und Flüsterpost wurden gespielt. Im Anschuss aßen alle zusammen Krapfen.

In Inchenhofen waren die Lumperer los

Pünktlich am unsinnigen Donnerstag haben sich die Kinder des Inchenhofener Kinderhauses Sankt Leonhard wieder mit Krachmachern und viel Radau auf den Weg gemacht. Sie trieben nicht nur im Pfarrhof bei Dekan Stefan Gast und auf der Gemeinde bei Bürgermeister Karl Metzger ihr Unwesen, sondern auch die umliegenden Geschäfte wie die Bäckereien und die Metzgerei Ottilinger wurden besucht. Überall wo die kleinen Lumperer vorbei schauten machten sie viel Lärm, gaben ihre Faschingslieder zum Besten und staubten einige Süßigkeiten ab. Diese Beute wurde später im Kindergarten dann gerecht unter den kleinen Räubern verteilt.

Neue Medien in der Pfarr- und Marktbücherei Inchenhofen

Auch in diesem Jahr stellte die Pfarr- und Marktbücherei Inchenhofen wieder ihre neuen Medien vor. Nach den Grußworten der Teamleiterinnen Monika Schoder und Anneliese Endraß bedankte sich Dekan Stefan Gast bei den fleißigen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die jede Menge Zeit für die Bücher und Medien investieren. Bürgermeister Karl Metzger bedankte sich ebenfalls bei den Helferinnen und wünschte der Bücherei weiterhin viele Besucher. In diesem Zusammenhang wurde auch Sabine Schweizer nach 14 Jahren aus dem Büchereiteam verabschiedet. Mit viel Engagement und Zeit brachte sie sich in der Vergangenheit in der Bücherei mit ein. Als Dank und Anerkennung wurden ihr eine Orchidee und ein Gutschein überreicht. Insgesamt neun ehrenamtliche Helferinnen sind in der Bücherei im Einsatz. Derzeit hat die Pfarr- und Marktbücherei 534 Mitglieder, im letzten Jahr konnten 42 neue Mitglieder dazugewonnen werden. Der Bestand der Medien liegt derzeit bei 6.100 Stück. Im letzten Jahr fanden 8.700 Ausleihungen statt, das ist eine Steigerung zum Vorjahr von rund 1.600 Ausleihungen. Regelmäßig besuchen Schulkinder und die Kinder des Kinderhauses St. Leonhard die Bücherei. Zu den vorgestellten Medien zählen neu erschienene Romane, Krimis, Koch- und Sachbücher, Hörbücher, Kinder- und Jugendbücher, sowie aktuelle Dvd`s. Diese können dienstags und freitags von 16.30 -18 Uhr ab sofort in der Bücherei ausgeliehen werden.

Neue Krippe in Ainertshofen

In der Filialkirche Mariä Verkündigung in Ainertshofen bei Inchenhofen wurde am zweiten Weihnachtsfeiertag von Dekan Stefan Gast die neue Krippe gesegnet. Am Dreikönigstag wurden die heiligen drei Könige ergänzt. Dank zahlreicher Spenden war es möglich diese Krippe anzuschaffen.

Sternsinger

"Segen bringen, Segen sein", hieß das Leitwort der bundesweiten Aktion Dreikönigssingen in diesem Jahr. Passend zum Motto stellten die Kinder und Jugendlichen damit klar: Sie bringen nicht nur den Segen zu den Menschen, sie sind gleichzeitig selbst der Segen für die Kinder dieser Welt. Insgesamt 23 Ministranten der Pfarrei St. Leonhard in Inchenhofen stellten dies eindrucksvoll unter Beweis. Als Heilige Drei Könige verkleidet, zogen sie durch die Straßen, schrieben den Segensspruch „20*C+M+B+13“ (Christus Mansionem Benedicat) an die Türen und sammelten für notleidende Kinder in der ganzen Welt.

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