Rückblick
Vatertagsfeier im Kinderhaus
Die Kinder des Inchenhofener Kinderhauses Sankt Leonhard luden ihre stolzen Väter zu einer Vatertagsfeier ins Kinderhaus ein. Begrüßt wurden die Papas mit Liedern und einem Gedicht. Anschließend bekam jeder Vater ein selbstbemaltes Weizenglas oder einen Glaskrug von seinem Sprößling überreicht. Das Wetter spielte mit und so konnten die darauffolgenden Spielen im Freien durchgeführt werden, bevor sich dann alle zu einem gemeinsamen Weißwurst- und Wienerfrühstück begaben.Großelternnachmittag im Kinderhaus
Die Kinder des Inchenhofener Kinderhauses Sankt Leonhard haben in den letzten Wochen sehr fleißig gebastelt, hergerichtet und gemeinsam Lieder, Verse und Spiele eingeübt. Damit sie den Großeltern beim Besuch im Kinderhaus auch etwas Besonderes darbieten können. Die stolzen Omas und Opas waren sichtlich gerührt von dem Können der Enkel und ließen sich anschließend auch gerne bei Kaffee und Kuchen die Räumlichkeiten und Spielsachen von den Kindern zeigen. Als kleines Andenken erhielt dann noch jedes Großelternpaar ein selbstgestaltetes Geschenk von den Enkelkindern überreicht.Jugendsternwallfahrt zum Thema „Ich?“
Bereits zum fünften Mal fand in Inchenhofen die Jugendsternwallfahrt mit Jugendgottesdienst, der von Pater Joji John zelebriert wurde statt. Heuer hatten sich die Firmlinge der Pfarreiengemeinschaft, die den Gottesdienst mit Pfarrhelferin Selma Wurzer gestalteten das Thema „Ich?“ ausgesucht. Am Anfang des Gottesdienstes wurde ein Spiegel aufgestellt, in dem sich die Jugendlichen betrachteten: „Meine neuen Schuhe stehen mir aber gut. Man sehen unsere Sonnenbrillen gut aus.“. In seiner modernen und aussagekräftigen Predigt ging Pater Joji John ebenfalls auf das Gottesdienstthema ein: „Apple, Adidas, Bench und Nike – Sag mir deine Marke und ich sage dir, wer du bist. Da die Persönlichkeit in der heutigen Zeit aber immer mehr an Wertgegenständen gemessen wird, hat die Bedeutung von Marken in den letzten Jahren rapide zugenommen. Sie sind Statussymbole und entscheiden darüber, wer „in“ und wer „out“ ist. Für Jugendliche sind Marken oft wichtiger, als der Charakter eines anderen Menschen, da man mit ihrer Hilfe seine eigene Unsicherheit übertünchen und der Sehnsucht nach Anerkennung entgegen kommen kann. Dementsprechend bilden sich viele kleine Cliquen, in der man seine Zugehörigkeit rein äußerlich oft durch entsprechende Marken zeigt und wer keine trägt, ausgegrenzt oder sogar gemobbt wird. Die Frage bleibt: Wer bin ich? Wie viel bin ich wert – auch nach Abzug meiner Stärken? Gott liebt jeden von uns, egal wer er ist. Seine Liebe ist unabhängig von Vorleistungen und Statussymbolen. Unsere Schwachheiten hindern Gott nicht, uns zu lieben und uns zu verändern. Gott hat ungeheuer viel dafür eingesetzt, um uns zu beweisen, wie wertvoll wir ihm sind.“ Musikalisch wurde der Gottesdienst von den wilden Kirchenmäusen und der Paradise Band unter der Leitung von Barbara und Michael Schnur umrahmt. Seit Wochen hatten sich die Kinder und Jugendlichen auf diesen Auftritt vorbereitet. Anschließend wurden im Pfarrsaal die zur Tradition gewordenen Cocktails „Chain-Breakers“ und ein Imbiss angeboten.Bibfit im Kinderhaus St. Leonhard
Die Vorschulkinder des Kinderhauses St. Leonhard in Inchenhofen durften in den letzten Wochen unter der Leitung von Nicole Sailer und Anneliese Endraß, Mitarbeiterinnen in der Pfarr- und Marktbücherei Inchenhofen, an dem Bibfit Büchereiprojekt teilnehmen. Sie lernten die Bücherei, sowie verschiedene Bücher näher kennen. Abschließend bekam jedes Kind eine Urkunde, den sogenannten Büchereiführerschein.Siegerehrung bei Würzburger Trainingsprogramm
Die Vorschulkinder des Kinderhauses St. Leonhard in Inchenhofen haben sich in den letzten Wochen und Monaten mit dem Thema "Hören, Lauschen, Lernen" des Würzburger Trainingsprogramms auseinandergesetzt. Die Kinder beschäftigten sich immer wieder mit einzelnen Geräuschen, Silben und Lauten. Diese erfolgreichen Mühen wurde nun mit einer Urkunde und einem Eis belohnt.Organspende - eine Frage für jedes Alter
Am 03.04.2013 fand zum Thema „Organspende- eine Frage für jedes Alter“ eine Veranstaltung des Inchenhofener Frauenbundes statt. Referentin zu diesem Thema war Liselotte Hartwich, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes der Organstransplantierten und Mutter einer Herz-Lungen transplantierten Tochter. Ihr Engagement resultiert in erster Linie aus der Dankbarkeit für die Organspende, durch die ihrem Kind das Weiterleben ermöglicht wurde. Sehr persönlich war daher der Bericht über das Leben der heute 26-jährigen Tochter von der Erkrankung bis zur Transplantation mit zehn Jahren. Leider nehme die Bereitschaft Organe zu spenden eine besorgniserregende Entwicklung an, so Hartwich. Nach dem Bekanntwerden der Manipulationen von Patientendaten in manchen Transplantationszentren sei die Zahl der Spenden im Vergleich zum Vorjahr um 12,8 Prozent gesunken. Es werde hier von einem Skandal gesprochen, weil sich manche nicht an die Regeln gehalten hätten. Aber keiner spreche von Skandal, wenn jeden Tag mehrere Wartepatienten ihrer Krankheit erlegen. Rund 12.000 Menschen warten allein in Deutschland auf ein neues Transplantat, täglich sterben fünf bis sechs davon, weil lebensrettende Organe wie Herz, Lunge, Leber, Niere oder Bauchspeicheldrüse nicht zur Verfügung stehen. Sinnvoll sei es immer, so Hartwich, einen Organspendeausweis mit sich zu führen. Im Ernstfall würde den Angehörigen somit eine schwere Entscheidung abgenommen. Derzeit haben nur 17 Prozent diesen Ausweis. Oft spielen Angst und Unkenntnis über Fakten zu diesem Thema eine große Rolle. Wenige wissen, dass die Wahrscheinlichkeit ein Organ zu brauchen größer ist als selbst eines zu spenden. In Deutschland ist die Rechtssprechung bezüglich einer Organentnahme eindeutig geregelt. Nach Feststellung des Hirntodes, darunter verstehen Ärzte die irreversibel erloschene Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms kommt der Patient als Organspender in Frage. Es müssen zwei voneinander unabhängige Neurochirurgen hinzugezogen werden, die neben einem tiefen Koma, den Ausfall zentraler Reflexe und dem komplett ausgefallenen selbständigen Atemantrieb feststellen. Durch Beatmung und andere medizinische Hilfen wird die Herz- und Kreislauffunktion künstlich aufrechterhalten. Aus Sicht der katholischen Kirche heißt es in einer Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz, dass die „Bereitschaft zur postmortalen Organspende als Ausdruck der Solidarität und Nächstenliebe“ gesehen wird. Sie sei ein Zeichen der Hilfsbereitschaft, das in besonderer Weise Anerkennung, Hochschätzung und sogar Bewunderung verdiene.Bewegender Jugendkreuzweg in Inchenhofen
In der Wallfahrtskirche St. Leonhard in Inchenhofen fand am 22.03.2013 ein Jugendkreuzweg zum Thema "Kreuz(weg) unseres Alltags" statt. Hervorragend vorbereitet und durchgeführt wurde die Andacht von der Band "Chain-Breakers", die sich einige Wochen darauf vorbereitet hatten. Insgesamt wirkten 19 Jugendliche bei der Durchführung mit. Musikalisch, gesanglich und textlich bewegte der Kreuzweg die Besucher zutiefst. "Und du breitest deine Arme aus, hälst still und leise all die Schmerzen aus, die jeder Hieb verursacht, der voller Hass durch deine heiligen Hände die Nägel treibt…. Und das alles für jeden Einzelnen von uns", so ein besinnlicher Text. Anhand moderner und anschaulicher Bilder, die von den jungen Erwachsenen selbst fotografiert wurden, stellten sie die einzelnen Stationen auf einer Leinwand dar. Besonders ergreifend war die elfte Station der Kreuzigung Jesus, als dieser musiklisch durch Hammerschläge an das Kreuz genagelt wurde.„Glauben – Zeugnis für Christus“
Die fünfte Fastenpredigt zum Jahr des Glaubens in der Wallfahrtskirche St. Leonhard in Inchenhofen hielt Kaplan Joji John zum Thema „Glauben – Zeugnis für Christus“. „Der Papst sorgt sich um den immer geringer werdenden Glauben und das mangelnde Glaubenswissen. In diesem Sinne ist es auch für uns als Christen im Jahr des Glaubens eine Gelegenheit, uns Zeit zu nehmen und darüber nach zu denken: Was bedeutet der Glaube in meinem Leben? Wie lebe ich meinen Glauben?“. Weiter führte Joji John aus: „Das Leben der Menschen wird zunehmend zu einem Spielball der Technik: Tests zur Feststellung von Behinderungen bei Ungeborenen, erleichterte Möglichkeiten zum Suizid, die Diagnostik von so genannten Hirntoten, der Organspende-Skandal.“ Unsere Zeit ist stark im Zweifel, stark in der Kritik und stark im Unglauben. Im Glauben sind wir in unserem Land müde geworden. Das Jahr des Glaubens ist eine Chance mit unserem Leben, mit unseren Taten und mit unserem Wort Zeugnis zu geben für Christus, für die Liebe Gottes. „Worauf warten wir? Geben wir doch dieses Zeugnis.“ so der Kaplan.„Glaube – Göttliche Tugend“
Zum Jahr des Glaubens predigte Dekan Stefan Gast am vierten Fastendonnerstag in der Pfarr- und Wallfahrtskirche. Das Predigtthema lautete: „Glauben – Göttliche Tugend“. „In unserer christlichen Tradition hören wir immer wieder von den drei „Göttlichen Tugenden“: Glaube, Hoffnung und Liebe. Alle drei stecken im tiefsten Inneren eines jeden Menschen, in seinem Herzen“, so der Dekan. „ Alle drei sind Geschenke von Gott und tief in unseren Herzen verankert. Alle drei werden von uns Menschen mehr oder weniger gelebt und in den Alltag umgesetzt oder aber verdrängt und vernachlässigt. Begriffe wie Gesetz, Pflicht und Interesse lösen den Begriff Tugend immer mehr ab. Es kommt auf die gelebte Beziehung des Menschen zu Gott an. Gott glaubt an den Menschen als sein geliebtes Geschöpf! Gott sucht alle möglichen Wege, sich dem Menschen zuzuwenden. Gott gibt dem Menschen immer wieder eine Chance. Dabei erfahren wir: Gott ist da für uns jeden Tag, jede Woche, alle Jahre meines Lebens“, betonte Dekan Gast. Alle Gläubigen sind zum letzten Fastendonnerstag, den 21. März eingeladen. Es predigt Pater Joji John OSH, Kaplan der PG Inchenhofen zum Thema: „Glauben – Zeugnis für Christus“. Ab 18 Uhr ist Beichtgelegenheit bei mehreren Priestern, um 18.30 Uhr ist Rosenkranz und das hl. Amt beginnt um 19 Uhr mit anschließender eucharistischer Prozession und Segen.„Glauben gelebt und gefeiert“
Am dritten Fastendonnerstag lautete das Predigtthema „Glauben gelebt und gefeiert“. Es predigte Wallfahrtsdirektor Pater Sascha-Philipp Geißler von der Wallfahrtskirche Herrgottsruh in Friedberg. „Es wäre zu wenig, wenn der Glaube nur etwas wäre, was man auswendig lernen, aufsagen und beschreiben kann, wie einen Gegenstand. Zum Glauben gehört Herz und Verstand.“ Weiter führte er aus: „Wie kann der heutige Mensch glauben? So zum Beispiel: Ich werde mir jeden Tag der mich tragenden Gegenwart Gottes bewusst! Ich sorge dafür, dass ich jeden Tag an Gott denke, mit ihm umgehe, dem ich mein Leben verdanke. Ich danke Gott täglich, dass ich zu ihm gehöre und in die Gemeinschaft der Kirche. Ich suche Kontakt und innere Ruhe zu finden im Zusammensein mit Gott – so wie mich das Zusammensein mit einem lieben Freund stärkt. Ich bemühe mich, nicht gleichgültig, sondern gleichmäßig zu leben – gerade jetzt lädt die Fastenzeit sozusagen wie eine Trainingszeit ein, das wieder ganz bewusst zu tun und dabei neu zu werden!“ Pater Geißler ermunterte die Zuhörer auch im Alltag kraftvoll und engagiert zu glauben damit der Glaube auch in schweren Stunden tragfähig ist. „Wenn wir in lebendiger Beziehung zu Gott bleiben, begegnet uns Gott mit seiner Herzlichkeit. Nehmen Sie am gottesdienstlichen Leben der Kirche teil, dort begegnen wir Gottes Wort, dort schenkt er sich uns in Brot und Wein, dort handelt er heilsam an uns Menschen in den Sakramenten. Das ist geheiligte Zeit, kostbar und lebensnotwendig.“Exkursion ins Aichacher Krankenhaus
Die Vorschulkinder des Inchenhofener Kinderhauses Sankt Leonhard durften das Aichacher Kreiskrankenhaus besuchen. Sie wurden dort von den Krankenschwestern Sabine, Claudia, Waldtraud und Barbara begrüßt und durchs Haus begleitet. Die Kinder erfuhren begeistert unter anderem, wie ein akkubetriebenes Krankenbett funkioniert, welchen Knochen wir im Körper haben und wie ein Operationssaal aussieht. Abschließend bekam dann jedes Kind noch eine Stärkung.110 Kinder bei den Kinderbibeltagen zum Thema „Talente – Manege frei“
Am vergangenen Wochenende haben sich 110 Kinder der ersten bis zu fünften Klasse zu den Kinderbibeltagen in Inchenhofen, Sainbach und Hollenbach getroffen. Sie standen unter dem Thema „Manege frei – eine christliche Zirkusschule“. Das Vorbereitungsteam unter der Leitung von Barbara Schnur mit elf Mitgliedern der Pfarreiengemeinschaft setzte sich vorab mit diesem Thema auseinander. Bei den Bibeltagen wurde das Gleichnis von den anvertrauten Talenten anschaulich und einprägend in Szene gesetzt und darüber gesprochen. Es wurde meditativ und kreativ gearbeitet, aber auch getobt und gespielt. In der Mittagspause schmeckte das Essen in der Gemeinschaft besonders gut. Nachmittags wurden verschiedene Workshops für die begeisterten Kinder angeboten, in denen sie ihre Talente zum Beispiel in Tanz, Akrobatik, Basteleien, Zauberei oder Trommeln entdecken konnten. Abgerundet wurden die Kinderbibeltage mit einem Familiengottesdienst mit Dekan Stefan Gast und Pater Joji John in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Hollenbach. Auch dort konnten ein paar Kinder ihre Talente noch vorführen. Die Paradise Band und der Kirchenchor „Die wilden Kirchenmäuse“ gestalteten den Gottesdienst mit passenden Liedern und Texten.„Glauben – mit Herz und Hand“
Am zweiten Fastendonnerstag predigte Caritasdirektor Dr. Andreas Magg in der Wallfahrtskirche St. Leonhard zum Thema „Glauben – mit Herz und Hand“ im heiligen Amt. Unseren Glauben im Hier und Heute zu leben und sichtbar zu machen, das war sein Anliegen. „Der Glaube braucht den ganzen Menschen, nicht nur seine Gedanken oder seine Worte, denn echter ehrlicher Glaube missioniert.“ Weiter zitierte er aus der Enzyklika des Papstes: „Nur meine Bereitschaft, auf den Nächsten zuzugehen, ihm Liebe zu erweisen, macht mich auch fühlsam Gott gegenüber. Nur der Dienst am Nächsten öffnet mir die Augen dafür, was Gott für mich tut und wie er mich liebt.“Am Ende des feierlichen Gottesdienstes dankte Dekan Stefan Gast aufgrund der zu Ende gehenden Amtszeit des Hl. Vaters Papst Benedikt XVI. für die Zeit mit dem bayerischen Papst für alles was er in der Kirche und in unserem Land ausgesät hat. Er wünschte ihm, dass Gott ihn jetzt in seiner Zeit der Stille und des Gebets begleite. Weiter betete er um einen neuen Papst, der wie der gute Hirte seine Kirche leiten kann. Mit dem feierlichen Te Deum und dem Glockengeläute endete der Gottesdienst genau zum Ende der Amtszeit von Papst Benedikt XVI. Allen Gläubigen wird dieser historische und tief bewegende Augenblick in eindrucksvoller Erinnerung bleiben.




























































