| Katholische Pfarrgemeinde St. Leonhard Inchenhofen | |
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GroßereignisseKinderhaus St. Leonhard eingeweiht(sws) "Herzlich willkommen ihr lieben Leute, in unserem Kinderhaus begrüßen wir euch heute", so stimmten die Kindergartenkinder die Besucher auf die Einweihung am Kirchweihsonntag, 16. Oktober 2011 ein. Nachdem am Vortag noch der letzte Schliff vom Bauherrn Dekan Stefan Gast und Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Hans Schweizer vorgenommen wurde, konnte am gestrigen Sonntag das katholische Kinderhaus St. Leonhard gesegnet werden. Den Stein ins Rollen für das neue Kinderhaus brachte Dekan Stefan Gast, Architekt Roland Rieger und Pfarrgemeinderatvorsitzender Hans Schweizer, die an die Regierung von Schwaben einen Antrag für das Konjunkturpaket II stellten. Zur großen Freude der Antragsteller wurde dieser bewilligt und so konnte das Projekt in Angriff genommen werden. Nach zähen Verhandlungen konnte endlich der Startschuss für das Projekt fallen, das jetzt jedem sehr gut gefällt. Im festlichen Pontifikalamt wünschte Engelbert Baumeister, ehemaliger Abt vom Kloster Scheyern, den Kindern und Erzieherinnen bereits, dass sie immer wieder Gott mit in ihren täglichen Ablauf mit einbeziehen, sei es durch Spiele, Gesten und Gebete. Parallel zum Gottesdienst fand die Kinderkirche im Pfarrsaal unter der Leitung von Barbara Schnur statt. Die Kinder bauten dort aus Legosteinen eine Kirche, die symbolisch auch gleich für die neu errichtete Kindertagesstätte stand. Nach dem Pontifikalamt zogen die Gläubigen in einem langen Festzug mit Blaskapelle zum neuen Kinderhaus. In der Ansprache von Dekan Stefan Gast wurde deutlich, wie sehr er sich über die neue Kindertagesstätte freut. Er bedankte sich bei allen, die den Bau mit ermöglicht haben, bei den Kirchengremien, bei der Marktgemeinde, beim Architekten Roland Rieger, bei den Firmen und der Landschaftsarchitektin für die gute Zusammenarbeit. Ein herzlicher Dank ging auch an die Schule mit dem Lehrerkollegium, die den Kindergarten über eineinhalb Jahre freundlich aufgenommen haben. Besonders erwähnte Dekan Stefan Gast den Bauhofmitarbeiter und Pfarrgemeindratsvorsitzenden Hans Schweizer, der bis zur letzten Stunde am Bau mitgeholfen hat und immer zur Stelle war, wenn Not am Mann war. "Nun sehen wir das fertige Projekt, das eine gute Entscheidung war!", so Dekan Stefan Gast weiter. Außerdem wünschte er sich, dass sich alle Kinder und Erzieherinnen in den neuen Räumen wohlfühlen. Auch Bürgermeister Karl Metzger, bedankte sich bei allen Mitwirkenden und Helfern, die bei der Entstehung des Kinderhauses mitgeholfen haben. "Für euch liebe Kinder wurde hier eine neue Welt geschaffen, in der ihr auf euer späteres Leben vorbereitet werdet", so Bürgermeister Metzger. Ebenfalls stellte er fest, dass Architekt Roland Rieger künftig eine Referenz mehr vorzuweisen hat und er mit dem Neubau eine architektonische Meisterleistung in den Ort hervorragend eingebettet hat. Rieger nannte den Bau der Kindertagesstätte eine sportliche Glanzleistung, da diese von Ende April bis Mitte Oktober bereits fertig gestellt werden konnte. Nach der Schlüsselübergabe von Architekt Rieger an Dekan Stefan Gast erfolgte die feierliche Segnung durch Abt em. Baumeister. Jeder einzelne Raum wurde im modernen Kinderhaus mit Weihwasser und Weihrauch eingeweiht. "Auch wenn viele leise Schmunzeln, dass wir heute schon unser Kinderhaus einweihen, aber erst Anfang November einziehen werden, so sei dies doch die richtige Reihenfolge", so Dekan Stefan Gast. Nach der Einweihung wurde vom Pfarrgemeinderat ein reichhaltiges Mittagessen im Bauhof organisiert. Am Nachmittag konnten sich dann alle von den neuen Räumlichkeiten im Kinderhaus selbst überzeugen. Auch Leiterin Sonja Krucker-Seitz freute sich über die nur positive Resonanz der Besucher. "Am 2. November werden die Kinder den ersten Tag im Kinderhaus sein, vorher müssen noch einige Einräumarbeiten stattfinden". Insgesamt sind vier Gruppenräume mit jeweils einem Nebenraum für den Kindergarten und zwei Gruppenräume für die Kinderkrippe vorhanden. In den Nebenräumen werden verschiedene Bastelarbeiten aber auch pädagogische Förderungen der Kinder stattfinden. Die gesamte Einrichtung des modernen und hellen Baus besteht aus verschiedensten Holzarten, die in unterschiedlichsten Gelbtönen gestaltet ist. Allen Besuchern gefielen die hellen und großzügigen Räume des Kinderhauses sehr gut. Ein besonderes Highlight im Außenbereich ist neben den neuen Spielgeräten die Muttergottes-Figur in der Gartenmauer. Diese wurde von Josef Friedl zur Einweihung neu restauriert. Dekan Stefan Gast stellte das neue Kinderhaus unter den besonderen Schutz der Mutter Gottes. Pfarrer Stefan Gast wird als neuer Dekan eingeführtBei einem festlichen Gottesdienst in der Wallfahrtskirche St. Leonhard in Inchenhofen wurde Pfarrer Stefan Gast am 31.07.2011 von Generalvikar Prälat Karlheinz Knebel, stellvertretend für den Augsburger Bischof Dr. Konrad Zdarsa, feierlich in das Amt des Dekans eingeführt. Dekan Stefan Gast ist Nachfolger des Aichacher Stadtpfarrers Johannes Schmidt, der sich nicht mehr zur Wahl stellte. Zahlreiche Geistliche, viele Freunde und Familienangehörige des neuen Dekans aus dem Allgäu und hunderte Gläubige nahmen an diesem Ereignis teil. In der voll besetzten und würdevoll geschmückten Wallfahrtskirche begrüßte Dekan Gast die Gläubigen und bat sie, ihn im Gebet zu begleiten. Generalvikar Knebel bezeichnete Dekan Gast als einen Mann von beeindruckender Statur und Standfestigkeit. Er ging außerdem auf die aktuelle Situation des Priestermangels ein. "Sie treten dieses Amt in einer Zeit an, in der alle, die am kirchlichen Leben teilnehmen, wissen, dass wir vor großen Herausforderungen stehen. Es gibt Veränderungen im Land, die an uns nicht spurlos vorübergehen werden", so Generalvikar Knebel. Trotzdem ist sich Generalvikar Knebel sicher, dass Dekan Gast seiner neuen Aufgabe gewachsen ist. Nach der Predigt wurde Dekan Gast in das Amt eingeführt. Nach dem Gottesdienst bereitete der Inchenhofener Pfarrgemeinderat für alle Kirchenbesucher einen stilvollen Sektempfang mit Häppchen im Pfarrgarten vor. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hans Schweizer, stellvertretend für den Dekanatsrat, dankte dem Vorgänger Stadtpfarrer Johannes Schmidt für die gute Zusammenarbeit. "Wir durften mit Ihnen als Brückenbauer, Moderator und Ihrer aufgeschlossenen Art immer sehr gut zusammenarbeiten", so Schweizer. Ebenfalls wünschte er dem neuen Dekan Gast, dass sein neues Amt nicht zur Verwaltungsbürokratie sondern auch zur Gestaltungsmöglichkeit wird. Außerdem sicherte er ihm die Unterstützung des Dekanatsrats zu. "Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten!", so Schweizer abschließend. Landrat Christian Knauer gab dem neuen Dekan begleitende Worte mit: "Haben Sie Mut, seien Sie standfest gegen den Zeitgeist und beschränken Sie sich auf das Wesentliche". Auch die beiden Bürgermeister aus Inchenhofen und Hollenbach gratulierten dem neuen Dekan und wünschten ihm alles Gute. Am Ende ging Dekan Gast auf die Äußerung bei seiner Ernennung ein: "Das Kreuz wird schwerer, das man zu tragen hat". Einige Mitbrüder haben ihm mitgeteilt, dass dieser Satz von ihm die Runde mache, sagte er humorvoll. Er hoffe auf eine gute Zusammenarbeit und Zukunft. Ebenfalls wünsche er sich, dass der Glaube im Dekanat lebendig werde. Text: Sandra Schweizer Fotos: Leonhard Lohner jun. Leahada Theaterfreunde spielen "Thanael - der vierte König"Die Theaterfreunde haben sich das Theaterstück "Thanael - der vierte König" vorgenommen, das ebenfalls aus der Feder von Hermann Kollmannsperger stammt. Die russische Legende besagt, dass es neben den drei Königen Caspar, Melchior und Balthasar auch einen vierten König gegeben haben soll, der sich ebenfalls auf den Weg nach Bethlehem machte, um das Jesuskind zu suchen. Thanael erreichte sein Lebensziel erst nach 30 Jahren. Er traf genau am Karfreitag ein, als man Jesus ans Kreuz nagelte. Die Geschichte erzählt was in den 30 Jahren geschah. Dieses eindrucksvolle Theaterstück verspricht den Zuschauern mitreißende, lustige, spannende und nachdenkliche Momente mit Musik und Gesang sowie ein immer wieder variantenreiches Bühnenbild. Insgesamt werden auf der Bühne rund 40 Personen mitwirken. Die Aufführungen im Arnhofer Stadl bei Inchenhofen sind jeweils am 02./03., 09./10. und 16./17.04.2011 um 19:00 Uhr. Platzreservierungen nimmt Familie Schweizer unter der Telefonnummer 08257/ 8943 entgegen. Festlicher Abschluss des JubiläumsjahresAuszeichnung für Msgr. German FischerWiederkrönung der Muttergottesstatue in AinertshofenPförringer JubiläumswallfahrtKardinal Meisner zu Besuch in LeahadPapst Benedikt XVI. in seiner bayerischen Heimat1806-2006: 200 Jahre Pfarrei St. Leonhard InchenhofenBeim anschließenden Pfarrfest im Bauhof sorgte ein sehr umfangreiches Programm für Unterhaltung. Nach Grußworten von Dekan Johannes Schmidt, Landrat Christian Knauer, Bürgermeister Karl Metzger und Geistl. Rat Josef Dunau wurde eine ganze Reihe von langjährigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Pfarrei mit Urkunden und Ehrennadeln der Diözese sowie einer Jubiläumskerze der Pfarrei geehrt. Rektor Hermann Kollmansperger hatte eigens zu diesem Jubiläum ein Theaterstück verfasst, das die seinerzeitigen Umstände vor der Erhebung zur Pfarrei und die Erhebung selber schilderte und von den "Leahader Theaterfreunden" auf großartige und humorvolle Weise in Szene gesetzt wurde. Auch die Kinder des Kindergartens sowie die Ministranten trugen mit Liedern und einem Sketch über die heftigen Diskussionen vor der Pfarrhofrenovierung zu diesem abwechlungsreichen Programm bei. Monsignore German Fischer gab einen geschichtlichen Rückblick von 1806 bis zum Beginn seiner Amtszeit im Jahre 1972. Ab diesem Zeitpunkt wurden Geschehnisse der Pfarrei mit netten Liedern vom Pfarrgemeinderat und der Kirchenverwaltung sowie auch von den Ministranten in Erinnerung gebracht. Nach einem Passionssingen und zwei Romfahrten war dieses Pfarrfest der eigentliche Höhepunkt dieses Inchenhofener Jubiläumsjahres. Zwei RomfahrtenWiedereröffnung der Filialkirche Mariä Verkündigung in AinertshofenBischof em. Dr. Viktor Josef Dammertz beim Bruderschaftsfest
Der ehemalige Bischof von Augsburg, Dr. Viktor Josef Dammertz, hielt
anlässlich des Bruderschaftsfestes, des größten Inchenhofener Wallfahrtstags,
ein festliches Pontifikalamt, das von Chor und Orchester mit der Missa in
C-Dur, der Orgelsolomesse von W. A. Mozart, kirchenmusikalisch glanzvoll
umrahmt wurde. Bischof Viktor Josef war schon mehrere Male bei verschiedenen
Anlässen in Inchenhofen zu Gast. Fotos: Vor dem Pfarrhof wird er von Bürgermeister Karl Metzger begrüßt Feierliches Pontifikalamt Amtseinführung des neuen Papstes.
Mit einem feierlichen Hochamt am 24. April feierte die Pfarrgemeinde Inchenhofen die Amtseinführung des neuen Papstes Benedikt XVI. Außer den Mitgliedern des Marktgemeinderates mit Bürgermeister Karl Metzger, den kirchlichen Gremien und den Erstkommunikanten nahmen neben vielen Gläubigen auch die Fahnenabordnungen der Ortsvereine daran teil. Wie schon länger für diesen Sonntag geplant, sang die Chorgemeinschaft Rehling die Missa breve Nr. 7 in C von Charles Gounod.
Requiem für Papst Johannes Paul II.
Mit einem feierlichen Requiem unter Beteiligung des Bürgermeisters, des Marktgemeinderates, der kirchlichen Gremien und der Ortsvereine gedachten die beiden Pfarrgemeinden Inchenhofen und Sainbach des großen Papstes Johannes Paul II., dem sich beide Pfarreien in besonderer Weise verbunden wissen. Im Jahre 1982 verlieh der polnische Papst der Wallfahrtskirche St. Leonhard eine Votivkerze. In diesem Zusammenhang kam es Monate später dann zu einer sehr persönlichen Begegnung von 100 Leuten mit dem Papst in der Sommerresidenz Castel Gandolfo. Im Jahre 1983 wurde der Sainbacher Andreas Dankl vom Papst Johannes Paul II. im Petersdom zum Priester geweiht. Die Heimatgemeinde war mit einem Omnibus voller Gläubigen dabei vertreten.
Foto: Ministranten stellen sich zu einem Erinnerungsfoto an den mit dem Bild des verstorbenen Papstes verzierten Zelebrationsaltar. Monsignore German Fischer wird Ehrenbürger
Mit einem feierlichen Hochamt am Ostermontag und einem großen Pfarrfamilienabend im Voglbräusaal feierte die Pfarrgemeinde St. Leonhard den 70. Geburtstag ihres Seelsorgers. Der festliche Gottesdienst, den der Jubilar mit mehreren Priestern zelebrierte, wurde vom Kirchenchor und Orchester mit der Orgelsolomesse von W. A. Mozart und anderen Chorwerken wie dem Halleluja von Georg Friedrich Händel unter Leitung von Martin Schormair glanzvoll umrahmt. Monsignore Josef Fickler, der Direktor der Gebetsstätte Marienfried und langjähriger Freund hielt eine sehr persönlich gehaltene Festpredigt.Höhepunkt des überaus gelungenen und lustigen Pfarrfamilienabends im Anschluss an den Festgottesdienst war die Verleihung der Ehrenbürgerwürde des Marktes Inchenhofen an Pfarrer German Fischer, der schon seit fast 33 Jahren Seelsorger in der Pfarr- und Marktgemeinde ist. Die Verleihungsurkunde (1. Foto) hat folgenden Wortlaut: Der Gemeinderat des Marktes Inchenhofen hat in seiner Sitzung vom 24.01.2005 den einstimmigen Beschluss gefasst, Herrn Pfarrer Monsignore German Fischer in Würdigung seiner besonderen Verdienste um die Marktgemeinde Inchenhofen Dank und Anerkennung auszusprechen und zum Ehrenbürger des Marktes Inchenhofen zu ernennen. Weitere Fotos: Feier des 70.Geburtstages in der Schule und Feier des 70. Geburtstages im Kindergarten Goldenes Priesterjubiläum von Ehrendomherr Varadi (2003)
Am Hochfest Peter und Paul feierte Pfarrer i.R. und Ehrerndomherr Stefan
Varadi in der Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Leonhard sein 50-jähriges
Priesterjubiläum. Auf den Tag genau 50 Jahre zuvor empfing der Jubilar im
Stefansdom in Wien die Priesterweihe. Bis zu seinem Ruhestand, den er in
Sainbach verbringt, war er in verschiedenen Orten der Erzdiözese
München und Freising tätig, vor allem aber in Geretsried. Stefan Varadi, der
Ehrendomherr der Kathedrale seiner Heimatdiözese Györ in Ungarn ist, hilft
in dankenswerter Weise gerne in unseren beiden Pfarreien und auch in
Pfarrgemeinden der Umgebung aus. Eine hohe Ehre wurde ihm an seinem goldenen
Jubelfest zuteil dadurch, dass Erzbischof Dr. Csaba Ternyak, Sekretär der
Kleruskongregation, und wie der Jubilar ebenfalls aus dem ungarischen Bistom
Györ stammend, eigens aus dem Vatikan angereist war, um ihm die Festpredigt
zu halten.
Bischof Manfred Müller zu Besuch (2003)
Hoher Besuch: Bischof Manfred Müller em. von Regensburg, Inchenhofen gut
bekannt aus seiner Zeit als er Weihbischof in Augsburg war, kommt zum
Bruderschaftsfest am Pfingstmontag nach Inchenhofen, wo er vor dem großen
Kirchenzug am Pfarrhof von Bürgermeister Karl Metzger begrüßt wird.
Erzbischof von Lublin hält Pontifikalamt in Inchenhofen (2002)
9.12.2002: Erzbischof Dr. Josef Zysinki aus Lublin/Polen feierte am
Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria ein
feierliches Pontifikalamt, an dem sich auch alle Ortsvereine mit ihren
Fahnenabordnungen beteiligten. Der Lubliner Oberhirte hielt sich an diesen
Tagen wegen einer Firmspendung für Jugendliche der kath.polnischen Mission in
Augsburg auf.
Der Kindergarten jubiliert (2002)
Am 16. Juni feierte unser Kindergarten sein 30-jähriges Bestehen. Vom
Kindergarten-Team mit Leiterin Andrea Stadler sowie dem Elternbeirat mit
seinem Vorsitzenden Robert Müller bestens vorbereitet, war es ein
wunderschönes Fest mit feierlichem Gottesdienst in der Kirche und einer
frohen Feier bei schönstem Wetter im Freien. Auch Sr. M. Siena Lösch, die
langjährige Leiterin, nahm zu unser aller Freude daran teil. So kam es an
diesem Tag nach fünf Jahren zu einem netten Wiedersehen mit der so sehr
beliebten Oberin unseres ehemaligen Schwesternkonvents.Bei diesem Fest wurde auch Kinderpflegerin Maria Reichhold, die sich allgemeiner Beliebtheit bei Kindern und Eltern erfreut, auf sehr gelungene und herzliche Art für ihre inzwischen dreißigjährige Tätigkeit geehrt. Goldenes Priesterjubiläum von GR Dunau in der Heimat (2002)
Geistlicher Rat Josef Dunau feierte am 26. Mai auch in seiner
Heimatgemeinde sein 50-jähriges Priesterjubiläum.Der Jubilar ist am 31.7.1925 in Inchenhofen geboren. Am 25.5.1952 weihte ihn Bischof Dr. Joseph Kumpfmüller in Dillingen zum Priester. Daraufhin feierte er in Leahad seine Primiz. Nach Kaplansjahren in Schrobenhausen wirkte er sehr segensreich in Reichertshofen. Seit 1995 lebt er nun im Baar-Ebenhausen im Ruhestand, hilft aber fleißig in der Seelsorge mit. In all den vielen Jahren seines Priestertums blieb er seiner Heimat fest verbunden. So nahm er auch jedes Jahr am Leonhardiritt teil. Ad multos annos! Pfingstmontag 2002
Am Bruderschaftsfest gab Erzbischof em. Dr. Karl Braun von Bamberg der
Pfarrei die Ehre seines Besuches. Genau zwanzig Jahre zuvor feierte er
dieses Fest als Augsburger Domkapitular mit.
30 Jahre Pfarrer in Inchenhofen (2002)
Vor dreißig Jahren, am 1. Mai 1972, übernahm German Fischer die Pfarrei
des heiligen Leonhard in InchenhofenIn seiner Festpredigt zum Jubiläum brachte er zum Ausdruck, dass er gerne Pfarrer in dieser Gemeinde sei. Der beste Beweis dafür dürften diese 30 Jahre sein. Keiner seiner 18 Vorgänger war so lange in Inchenhofen wie Msgr. German Fischer. Viele Mitbrüder aus dem Dekanat nahmen mit Dekan Karl Bartenschlager am Festgottesdienst und bei der anschließenden Feier im Gasthaus „Voglbräu“ teil. Beim Gottesdienst hatten neben vielen anderen Ministranten sechs sozusagen der ersten Stunde dabei ministriert, wie dieses Foto zeigt.
Bischof hält Wallfahrtsgottesdienst zur BSE-Krise (2001)
Am Donnerstag, dem 15. Februar 2001, fand in der Wallfahrtskirche St.
Leonhard ein besonderer Bittgottesdienst zu Ehren des heiligen Leonhard
statt, den Bischof Dr. Viktor Josef Dammertz OSB auf Einladung von
Ortspfarrer Msgr. German Fischer in Konzelebration mit rund 20 Priestern
gehalten hat. Selten hat man die Kirche so überfülllt gesehen wie bei dieser
Messfeier, an der auch die Vertreter des Bayerischen Bauernverbandes, des
kath. Bauernvereins Inchenhofen sowie das kath. Landvolk mit ihren Bannern
teilgenommen hatten. Es sangen der Inchenhofener Kirchenchor unter Leitung
von Martin Schormair und der Landfrauenchor mit Rupert Reitberger als
Dirigenten. Der Bischof wollte durch die persönliche Feier dieses
Gottesdienstes seine Verbundenheit mit der Landwirtschaft zum Ausdruck
bringen. „Wir stehen vor Gott in unserer Armseligkeit und Not“,
sagte er. „Als wären die Probleme der Bauern nicht schon groß genug,
müssten die Landwirte auch noch bangen: 'Wird es morgen vielleicht auch
meinen Stall treffen?'“Zu den Fotos: oben: Bischof Dr. Viktor Josef Dammertz OSB mit bischöflichem Sekretär, Domvikar Martin Weber, beim Gottesdienst unten: Etwa 20 Priester haben bei der Bischofsmesse konzelebriert und mit brennenden Kerzen das Allerheiligste bei der anschließenden Sakramentsprozession begleitet. St. Leonhard zu Ehren: „Wenn Glaube Ketten sprengt“
Auf Initiative ihres Vorsitzenden Hans Schweizer brachten die „Leahada
Theaterfreunde“ anlässlich der 600-Jahr-Feier der Markterhebung Inchenhofens
im Jahre 2000 ein wunderbares Theaterstück über das Leben des hl. Leonhard
im Arnhofer Stadl siebenmal zur Aufführung. Der damalige Rektor der
Volksschule Inchenhofen, Hermann Kollmansperger, war sowohl Verfasser wie
auch Regisseur dieses so beeindruckenden Schauspiels. Die seinerzeitige
Lehrerin unserer Schule, Isabell Vogl, hat eigens sowohl sehr einfühlsame wie
auch gewaltige Kompositionen dafür geschaffen. Die Kirchenchöre von
Inchenhofen und Sainbach sorgten unter der Leitung von Chorleiter Martin
Schormair mit einem Orchester für eine großartige musikalische Bereicherung.
Gemeinsam mit den vielen Darstellern, die auf der weiten Bühne vor einer
prachtvollen Kulisse großartiges geleistet haben, rissen sie die vielen
Besucher aus dem ganzen Umland zu wahren Beifallsstürmen hin. Nicht umsonst
wurden sie bei jeder Aufführung mit stehendem Applaus belohnt. Es war eine
Glanzleistung, was die Darsteller, die Sänger und das Orchester unter der
Regie des Autors zur Ehre des hl. Leonhard geboten haben. Im Jahre 2005 wird
dieses religiöse Schauspiel wiederholt werden. Wir dürfen uns jetzt schon
darauf freuen.
Heiliges Jahr 2000Bischof Dr. Viktor Josef Dammertz bestimmte die Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Leonhard zur Gewinnung des Jubiläumsablasses.Im Einvernehmen mit Dekan Karl Bartenschlager und den Mitbrüdern im Dekanat Aichach organisierte Pfarrer German Fischer eine ganze Reihe von besonderen Gottesdiensten und sonstigen Veranstaltungen. So wurden während der Fastenzeit fünf besondere Heilig-Jahr-Gottesdienste gefeiert, die einen überaus großen Anklang fanden. Bei jedem dieser Gottesdienste war ein anderer Pfarrer aus dem Dekanat Hauptzelebrant und Prediger. Dieser brachte jeweils auch seinen Kirchenchor mit. Vier Priester saßen ab 18 Uhr im Beichtstuhl. Insgesamt hatten an diesen fünf Abenden 500 Leute das Bußsakrament empfangen.
Es gab außerdem besondere Tage für die Jugend, die Ministranten, die
Senioren und für die Mitglieder des kath. Frauenbundes aus dem Dekanat.
Höhepunkt war die Feier des 80. Geburtstags von Papst Johannes Paul II. am
18. Mai. Hauptzelebrant dabei war Priesterseelsorger Thomas Gerstlacher.
Zwanzig Priester aus dem Dekanat hatten diesen Gottesdienst als
Konzelebranten mitgefeiert. Am Ende dieses Gottesdienstes sang der
Inchenhofener Kirchenchor das Lied von der Schwarzen Madonna, während zwei
Ministranten einen Wandteppich mit dem Gnadenbild der Muttergottes von
Tschenstochau den Gläubigen zeigten. Dieses Gnadenbild wird vom Papst sehr
verehrt. Sowohl als Erzbischof von Krakau wie später als Papst hatte er es
immer wieder besucht.
Weitere Veranstaltungen zum Heiligen Jahr waren ein Passions-, Marien- und Adventssingen unter Leitung von Rupert Reitberger. Pfarrer German Fischer zum Monsignore ernannt
Papst Johannes Paul II. ernannte Geistlichen Rat German Fischer am 13. März des Heiligen Jahres 2000 zum Monsignore. Bischof Dr. Viktor Josef Dammertz OSB hat ihm am Fest des Bistumspatrons, des heiligen Ulrich, dem 4. Juli 2000, im Bischofshaus die Ernennungsurkunde überreicht. Mit einem Hochamt am Fest der Verklärung Jesu und einem anschließenden großen Pfarrfamilienabend im Voglbräusaal wurde dieses Ereignis am 06.08.2000 groß gefeiert.
Altarraumneugestaltung und Altarweihe
Ein großes Ereignis in der Geschichte der Pfarrgemeinde war die feierliche
Konsekration des neuen Zelebrationsaltares am 11. Juli 1999 durch
Weihbischof Rudolf Schmid. In das sepulcrum des Altares wurden Reliquien von
Heiligen eingemauert, und zwar des hl. Leonhard, der hl. Christina, der hl.
Theresia von Lisieux und der seligen Anna Schäfer von Mindelstetten. Der
Silberschrein birgt ebenfalls Reliquien des hl. Leonhard.Mit der Altarweihe fand die Altarraumneugestaltung durch Professor Franz Bernhard Weißhaar ihren krönenden Abschluss. Bildhauer Karl-Heinz Torge aus Schrobenhausen, der den Altar nach Plänen von Professor Franz Bernhard Weißhaar geschaffen hatte, mauerte das Reliquienkästchen in das sepulcrum des Altares ein. Sie enthalten Reliquien des heiligen Leonhard, der heiligen Martyrerin Christina von Bolsena, der hl. Theresia von Lisieux und der seligen Anna Schäfer von Mindelstetten.
Zum ersten Mal als Bischof in Inchenhofen
Bischof Dr. Walter Mixa, Eichstätt, der als Stadtpfarrer von
Schrobenhausen schon mehrere Male feierliche Gottesdienste in Inchenhofen
gehalten hatte und der ein sehr gefragter und gern gehörter Redner bei den
Ländlichen Seminaren war, kam am Pfingstmontag, dem Hauptfest der
Erzbruderschaft des heiligen Leonhard, am 1.6.1998, zum ersten Mal als
Bischof nach Inchenhofen.Die Aufnahme zeigt ihn im Wohnzimmer des Pfarrhofes. Pfarrer German Fischer mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
Bundespräsident Roman Herzog verlieh am 28.10.1996 Pfarrer German Fischer das Bundesverdienstkreuz am Bande. Im Rahmen eines großen Pfarrfamilienabends im Voglbräusaal wurde dem Leahader Seelsorger das Bundesverdienstkreuz samt Verleihungsurkunde von Staatssekretär Bernd Kränzle, Landtagsabgeordnetem Christian Knauer und Landrat Dr. Theo Körner am 19. Januar 1997 übergeben.
Abschied von den ehrwürdigen Schwestern
Ein Tag der Wehmut war für die ganze Pfarrgemeinde die Verabschiedung der
ehrwürdigen Schwestern am 26.10.1997. Seit 1904 wirkten Dillinger
Franziskanerinnen im Kindergarten, in der ambulanten Krankenpflege, im
Haushalt und als Handarbeitslehrerinnen. Sie waren ein großer Segen für die
ganze Gemeinde. Im Rahmen eines festlichen Hochamtes und einer weltlichen
Feier wurde die Sr. Oberin M. Siena Lösch, Sr. M. Answina Gamperl und Sr. M.
Theresia Sieber mit allen Ehren verabschiedet. Eine versilberte Gedenktafel
im Vorraum des Kindergartens erinnert an das segensreiche Wirken der
Dillinger Franziskanerinnen in Inchenhofen von 1904 - 1997.Während der Predigt beim Abschiedsgottesdienst zeigt Pfarrer German Fischer den Gläubigen die versilberte Erinnerungstafel und liest den Text vor:
Feiern anlässlich des 25-jährigen Priester- und 25-jährigen Ortsjubiläums von Pfarrer German Fischer
Am 05. Juli 1994 feierte Pfarrer German Fischer zusammen mit mehreren
Mitbrüdern mit seiner Pfarrgemeinde das silberne Priesterjubiläum.
Weihbischof Rudolf Schmid, sein ehemaliger Regens im Priesterseminar in
Dillingen und Primizprediger, hielt dabei die Festpredigt. Nach dem
glanzvollen Hochamt fand das Fest seine Fortsetzung mit einer überaus
gelungenen weltlichen Feier im Bauhof der Marktgemeinde.In gleicher Weise wurde im Jahre 1997 auch sein 25-jähriges Ortsjubiläum gefeiert. Festprediger dabei war Geistlicher Rat Josef Dunau aus Baar-Ebenhausen, ein Sohn unserer Pfarrgemeinde.
Fernsehgottesdienst aus Inchenhofen
Einen großartigen Anklang fand der vom ZDF am 11. Juni 1989 übertragene
Gottesdienst aus der Wallfahrtskirche. Obwohl dem Pfarrer laut
Presseberichten die Knie gezittert haben sollen, wurden ihm und allen
Mitwirkenden höchstes Lob zuteil für den schlichten und doch feierlichen
Gottesdienst, der "richtige Liturgie und keine Show" gewesen sei.
Glockenweihe 1988
Während des im Freien stattgefundenen Patroziniumsgottesdienstes am 3.
Juli 1988 in Schönau weihte Pfarrer German Fischer eine neue Glocke, die
das Bild der Patrona Bavariae trägt. Damit hängt neben der
St. Ulrichs-Glocke im sanierten Turm wieder ein zweistimmiges Geläute.
Glockenweihe in Ainertshofen 1987
Weihbischof Rudolf Schmid weihte am 24.5.1987 in Ainertshofen drei neue
Bronzeglocken (Dreifaltigkeitsglocke, Marienglocke und Totenglocke), die am
28. Februar unter Anwesenheit zahlreicher Gläubigen aus der Filiale in der
Glockengießerei Perner in Passau gegossen wurden.
Altarweihe in AinertshofenAls krönender Abschluss der Renovierung der Filialkirche Mariä Verkündigung in Ainertshofen wird der neue Zelebrationsaltar am Hochfest der Verkündigung des Herrn, dem Patrozinium dieser Kirche, am 25. März 1984, von Weihbischof Rudolf Schmid geweiht.
Papst Johannes Paul II verleiht der Wallfahrtskirche St. Leonhard eine Votivkerze
Am Fest der Darstellung des Herrn, dem 2. Februar 1982, weihte Papst
Johannes Paul II. wie alle Jahre im Petersdom mehrere Votivkerzen. Eine
davon verlieh er der Wallfahrtskirche St. Leonhard. Bischof Dr. Josef
Stimpfle überbrachte diese am Ostermontag des selben Jahres und hatte sie im
Rahmen eines festlichen Pontifikalamtes an der Osterkerze entzündet und auf
einen eigens dafür geschaffenen Leuchter gestellt. Die Augsburger
Domsingknaben und das Münchner Rundfunkorchester haben diesen
Festgottesdienst mit der Mariazeller Messe von Joseph Haydn und anderen
Gesängen, wie das „Tu es Petrus“ und dem „Halleluja“ von Georg Friedrich
Händel überaus feierlich umrahmt.
Die Papstkerze brennt an den kirchlichen Hochfesten, an den großen Wallfahrtstagen und natürlich auch an den Tagen der Wahl und der Amtseinführung des Hl. Vaters.
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